Privates
27/03/26
Ich bin glücklich, dass meine gesamte antifaschistische, antirassistische und humane Bildung ein Gesamtpaket darstellt. Familienhaus, Schule, Bildungsstätten, Gesellschaft waren im Einklang. Berliner wurden von Deutschen trotzdem als Dummköpfe dargestellt. Erst kürzlich wurden meine berliner Nachbarin und ich bei einer völlig inhaltslosen Versammlung als Naja-die-alten-Kreuzberger belächelt. Herrn Dr. von D. fehlte das Pfund, ein Fächer und eine gepuderte Perücke, um den Hochadel plausibel darstellen zu können. Das Wort Gentrifizierung beschreibt nicht einen niederen Adel. Es beschreibt ein psychotisches Denkmuster lupenreiner Rassisten und Faschisten, die Windeln tragen. Es ist eine rostige Schraube, die sich aus dem französischen Wort genterie (gesamter Adel) durch das englische Wort Gentry (niederer Adel) dreht. Die neuen Rassisten und Faschisten pudern sich die Gesichter und wechseln ihre Perücken. Ihre Identitäten sind bloße Kleidungsstücke, die sie dem Anlass entsprechend wechseln. Herr Merz zieht die BlackRock-Jacke aus, dann zieht er die Kanzlermütze auf. Seine Show läuft einfach nicht: "Links gibt es nicht mehr!" Er spielt den Republikaner mit frustrierter Kaulquappenschnute. Die wird die AfD nutzen, um seinen Platz einnehmen zu können. Dann wird Herr Merz eine ganz andere Jacke tragen, um die "kleinen Paschas" in die Fabriken zu bekommen. Er nennt sie dann wieder Gastarbeiter. Für den niederen Adel haben Arbeiter kein Wohnrecht, auch Am Lokdepot nicht. Sie werden neue Gettos schaffen, weil sie tatsächlich denken, dass DAGEGEN ein Konzept ist. Von mir wird nun erwartet, dass, wenn ich über mein Privates schreibe, Geschichten über Beziehungen schreiben müsste, über den Pudding von Dr. Oetker, den der Peter so mag. Andernfalls bescheinigen mir Menschen, dass ich das Leben eines Mannes führe. Bezeichnenderweise sind das immer Menschen, die weder eine männliche noch eine weibliche Identität haben. Evi-Maus vom Lokdepot hat es in zehn Jahren geschafft, ihren Mann komplett zu verbrennen. Das finde ich nicht weiblich. Er ist nur das Ventil für ihren Hass, vor dem sie sich noch fürchtet. Sie wartete auf irgendeinen Bully, der diesen Hass entfesseln konnte. Fusel-Inge hat ihren Hass entfesselt. Fusel-Inge hat eine Wohnung mit einem richtig echten Mann gekauft, der einen Hammer bedienen kann. Elektrodrähte kann er sogar auch verbinden. Sie spielt Frau. Nachdem sie im Grundbuch stand, hat sie ihn rausgeworfen. Das finde ich identitätslos, also nicht weiblich oder männlich. Zum niederen Adel gehören junge Wohnungseigentümer, die ihre Eltern in ihrer Wohnung leben lassen. Alle finden das so süß. Tatsächlich ist es ein kaltes Modell, um die spätere Erbschaftssteuer zu umgehen. Das finde ich nicht human. Hätte ich Eltern, würde ich sagen: "Fahrt mit Eurer Harley über die Route 66. Haut Euer Geld auf den Putz, bis die Schwarte kracht." Ihr Familien-Modell heißt Gier frisst Hirn. Gentrifizierung meint, dass es kein Privatleben gibt. Es gibt keine vier Wände, in denen Menschen sicher sind. Gentrifizierung ist der frontal politische Angriff auf das Privatleben derer, die nicht in diese Gesellschaft gehören sollen. Am Lokdepot muss man nur homophob genug sein, dann schreibt die Frau Doktor Charakterzeugnisse.