Das Böse und das Gute

Ich wurde in meinem eigenen Leben unzählbare Male als böse bezeichnet. Das böse Mädchen, die böse Frau, die böse Frau Marschner. Die Verschwörungstheoretikerin am Lokdepot nennt mich eine dunkle Spirale, vor der man sich hüten muss. Sie spielt Großinquisition, da sie Tote und Geister hört. Sie baut ein Getto auf; ihr Getto. Kürzlich sagte ernsthaft ein Mensch, ich erinnere ihn an Osama bin Laden, der ging auch zu seinen Wurzeln zurück. Meine "Rolle" im Haus, Am Lokdepot, wurde bereits mit der "Rolle" Putins verglichen. Das Label böse drucken bestimmt immer die Guten. Das führte wohl dazu, dass ich vor einigen Tagen von Donald und Melania Trump träumte. Ich war Gast bei ihnen und beide zeigten mir begeistert Porzellanschalen. Das Lächerliche war, dass sie mich dabei nicht wahrnahmen. Donald bewunderte eine blaue Schale mit einem Deckel. Er fiel in einem Sessel zurück und hat sich, wie ein Königskind, daran ergötzt. Ich fand ihr Porzellan belustigend hässlich. Mit dem Gedanken wie kann man so hässliches Porzellan nur so gut finden wurde ich wach; und zum ersten Mal, nach Jahren, wachte ich morgens auf und konnte herzlich lachen. Ich möchte mich bei allen Religiösen in Deutschland für eine übergroße Lehre bedanken. Sobald Religiöse Politik touchieren, reden deutsche Politiker und Politikerinnen über das Gute und das Böse. In Deutschland reden sie also über Maria, die Gute und über Eva, die Böse. Dann kommen die ersten Stolperfallen. Putin ist böse - also muss Trump das Gute sein. Sie verstolpern sich noch mehr bei den Attentätern. Ein Attentäter sollte böse sein. Da aber das Leben einer Sünderin auch weitergeht, können deutsche Richter Gnade walten lassen. Deutsche Politik stellt auf Pragmatismus. Sie behauptet damit, dass man nicht in Vielfalt leben kann, eher in Einfalt. Diese Einfältigkeit hält sie von freundlichen Gesten jeder Art ab. Ein Vater eines jungen Mädchens erzählt seit einiger Zeit öffentlich das Schicksal seiner Familie. Seine 17-jährige Tochter, Ann-Marie, wurde im Jahr 2023 getötet. Ihr Freund war bei ihr. Auch er wurde getötet. Sie fuhren mit der Bahn. Ein Mann wütete mit einem Messer. Er verletzte viele andere Menschen. Eine 54-jährige Frau nahm sich nach dem Attentat das Leben, weil sie die Eindrücke dieser Tat nicht mehr tragen konnte. Als die Tat bekannt wurde, spielte die Bundesministerin, Nancy Faeser, Hohe Priesterin. Das Land sollte nicht nach rechts rutschen. Das war der pure Blödsinn, denn in dem Ort, in dem der Vater lebt, wählen friedliche Bürger die CDU haushoch. Die Familie von Ann-Marie hat nicht nur Ann-Marie verloren. Sie verloren ihren guten Ruf, ihre Ruhe, ihre Heilungsmöglichkeit. Sie bekamen natürlich Rechnungen. Die deutschen pragmatischen Bürokraten beschrieben das Gute. Ihre Tochter wurde getötet, sie wurde in der Gerichtsmedizin untersucht. Das müssen Sie bezahlen. Die guten deutschen Leitmedien gehen mit dem Tod von Ann-Marie ziemlich pragmatisch um. Das böse Mädchen bringt nur Ärger, sie bringt die guten Gläubigen nur auf dumme Gedanken. In Brüssel ging man ganz anders mit Opfern des im Jahr 2016 verübten Attentats in einer Bahn um. Die Opfer wurden auch 10 Jahre danach gesehen und sehr behutsam befragt. Politiker führen bereits Religionskriege; und sie merken es nicht. Vielleicht sind die Menschen aus der ehemaligen DDR in vielen Bereichen viel objektiver. Immerhin spielte Religion und Esoterik in der DDR keine gewichtige Rolle. Es sind die deutsch politischen Religiösen, die mich nun stigmatisieren dürfen! Ich bin natürlich böse, weil ich als Frau nicht die heilige Maria gebe, die ewige Märtyrerin. Nach diesen Verschwörungstheorien war ich immer DIE böse Frau, die den "Garten Eden" verließ…um heute über Ann-Marie zu schreiben, ihrer zu gedenken.

Der Tod wurde politisiert

Der Tod ist ein friedlicher Geselle. Er ist einfach da, Bedingung für das Leben. Er kommt möglichst an einem Lebensende. Mich holte er noch nicht. Ich kann also sagen, er ist noch mein Freund. Viele "Politiker" waren so dumm, den Tod zu provozieren, um sich dann als Größe fühlen zu können. Als Kanzlerin in Deutschland würde ich alle politischen und wirtschaftlichen Beziehungen mit Kanada abbrechen. Dort ist die aktive Sterbehilfe gesetzlich erlaubt. Kanadier sind also vom Suizid fasziniert. Wenn sie alt, alkoholkrank, psychisch gestört, krank sind, kann man ihnen die Rasierklingen und die Gifte auf den Tisch stellen. Man kann sie aktiv für den Suizid umwerben. Derartige Ideologien würde ich von meiner Bevölkerung fernhalten. Nun leben wir in Deutschland seit langer Zeit ohne gute Politik. Ist es nicht ein Hohn, dass das Bundesverfassungsgericht am 26.2.2020 ein Urteil dazu sprach: "Das allgemeine Persönlichkeitsrecht (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG) umfasst als Ausdruck persönlicher Autonomie ein Recht auf selbstbestimmtes SterbenDas Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung (aktiv) ist am Maßstab strikter Verhältnismäßigkeit zu messen." Der franz. Philosoph Edgar Morin würde sagen, dass das deutsche Gericht nicht das Ganze versteht; und so nicht die Teile versteht. Es versteht die Teile nicht; und so kann es das Ganze nicht verstehen. Nur 11 Tage später tobte die schlimmste Pandemie, die die Welt je gesehen hatte. Das Grundrecht auf Suizid war zementiert, war unantastbar! Verschwörungstheoretiker mussten auf den Plan kommen. Sie mussten sagen, dass Frau von der Leyen giftige Impfstoffe auf Nachttische stellte. Herr Spahn kaufte Masken. Er kauft heute auch Kinder. Mit viel Geld animiert er weniger betuchte Amerikanerinnen und nimmt ihnen das geborene Leben ab. Seine Familie steht über dem Gesetz. Diese Zustände werden sichtbar, wenn man den friedlichen Tod provoziert. Er lässt einen großen und mächtigen Richter allein auf einem Stuhl sitzen, dem keiner mehr folgt. Die Menschen gehen angewidert, skeptisch, irritiert. Der provozierte Tod sorgt dafür, dass Menschen so einen Richter nicht mehr kennen wollen. Auch Kanada wirbt um Einwanderer. Was sollte ich in einem faschistischen Land, das Euthanasie befördert? Faschismus ist die obsessive Beschäftigung mit dem Niedergang, Demütigung oder Opferrolle einer Gemeinschaft, die Reinheit kultivieren möchte. Die Alten, die Kranken, die Alkoholiker, die Alkoholikerinnen, die psychisch Kranken kosten nur Geld und Nerven. Das Leben der Kinder mit Down Syndrom wird bereits im Mutterleib erstickt. Die innere Säuberung, die politische Säuberung soll traditionelle Eliten hervorbringen, die dann allein auf Richterstühlen sitzen. Nassim Nicholas Taleb schrieb über einen schwarzen Schwan, über die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse. Wenn man nun den Tod provoziert, wenn man das Recht auf Suizid aus dem Grundgesetz herleitet, also den Tod provoziert, das politische Recht auf politisches Leben und Leben gleichermaßen einschränkt, dann macht der Tod blinde sehend: "Schaut Euch diese Politiker an. Sie reden über faschistoiden Pragmatismus und sie wissen nicht, was Leben bedeutet. Schaut Euch die Medien an. Sie wollen demokratisch sein und Ihr sollt Euren Namen in Datenbanken tippen, um lustig nebenbei zu schauen, ob Ur-Opi ein Nazi war." Hat sich die Star-Philosophin, Carolin Emcke, dazu geäußert? Sie kommt nicht so gerne nach Deutschland zurück, wenn sie in Kriegsgebieten war. Nach Berlin kommt sie gerne zurück, wie alle Inseldenker.

Der blinde Fleck

Der 11. September 2001 war in Berlin ein schöner Septembertag. Ich dachte nicht über Amerika nach. Ich zählte auch nie die Tage bis zum 20. September, an dem meine Großmutter Geburtstag hat. Ich denke nie über Kräftemessen nach. Meine Großmutter ging durch den Ersten Weltkrieg und durch den Zweiten Weltkrieg. Ihre Geburtstage fielen also ziemlich oft aus. Im Kalten Krieg lernten wir Amerika kennen. Das Land der Träume, der Traumtänzer, der heiteren Visionäre, der Stars. Ein Land der ultimativen Freiheit, ein Land, das Donald Duck bemühte, Hitler zu karikieren, Antifaschismus in die Kinderzimmer zu bringen, musste bewundert werden. Die Linke in Berlin tobte gegen den Imperialismus; und ich habe sie nicht verstehen können. Die Linken in Berlin waren extrem gebildet, so, als sollte ich sie nicht verstehen müssen. Konnten sie tanzen oder singen? Trugen sie Mickey Mouse-Shirts? Konnten sie die damals begehrten Nike-Turnschuhe besorgen? Hatten sie lustige Walt Disney Filme? Nein. Ihre Filme waren schwer und düster. Ihre Sätze waren verschachtelt, fremd und massiv. Die Linken schienen nie ein Loch im Bauch zu haben. Sie wirkten auf mich, als hätten sie keinen Lebenshunger. Nie waren sie Arbeiter, obgleich sie Arbeiterkleidung trugen. Sie mochten Arbeiter und Handwerker nicht wirklich. Sie sahen die weltweite Ausbeutung und sie sahen Kriege. Oriana Fallaci, eine italienische Journalistin, war eine Kriegsreporterin im Vietnamkrieg. Ein Krieg, den bis heute kein Mensch logisch begründen kann. Ihre Bücher Wir, Engel und Bestien und Nichts und Amen gehören zu den extrem guten Büchern. Meine Großmutter konnte Frauen nicht verstehen, die freiwillig in Kriegsgebiete gingen. Sie hatte genug scheußliche Kriege gesehen. Sie war ein friedlicher Mensch. Sie war kein Kampftier. Mit dem 11. September schrieb Oriana Fallaci den Text Die Wut und der Stolz. Er war eine radikale Abrechnung mit dem Islam. Im Jahr 2006 starb sie. Medien feiern sie als kompromisslos, als eine Frau an vorderster Front, als Leidenschaftliche. Am 11. September 2001 stand ich, wie sooft, im Imbiss von Mohammed und seiner Frau. Ich bestellte Pizza und wartete. Sein Fernseher lief. Der Imbiss füllte sich plötzlich so merkwürdig schnell. Die Bilder des Anschlags in New York fielen in der berliner Fidicinstraße über uns her. Zwei Tower, Rauch, viele Nachrichten-Ticker. Ich verstand nicht. War das Flugzeug unbemannt? Wie sollte ein Pilot in die Tower fliegen und gleichzeitig aus dem Flugzeug gelangen können? Ich wollte nicht so schnell verstehen, dass ein Pilot, der ein Passagierflugzeug steuert, sich und andere Menschen bewusst in ein grausames Sterben zerrt. Meine Psyche blendete zunächst Menschen in den Twin Towers aus. Tage später kamen die Bilder jener Menschen in den Gebäuden, die sich teilweise aus den Fenstern stürzten. Heute sitze ich im Geiste in einem Flugzeug. Ich bin Amerikanerin und will meine Familie besuchen. Ich muss nicht nachdenken. Ich unterstelle, dass jeder Mitarbeiter auf den Flughäfen seine Arbeit macht, meinen Koffer in den Frachtraum gibt, die Maschine betankt, die Sitze und den Innenraum putzt. Ich gehe davon aus, dass der Kapitän ausgeschlafen ist und sein Flugzeug voll im Griff hat. Wir steigen also auf. Ich freue mich, meine Familie in einer Stunde sehen zu können. Ich habe ein Geschenk an Bord, das die ganze Welt verändern wird. Plötzlich steht ein Mann auf, wütet wild im Passagierraum herum und stößt ein Mantra aus. Alle sind still. Nach einer Weile sehe ich Menschen, die wohl Nachrichten über ihr Smartphone versenden. Nach einer weiteren Weile wird klar, dass das eigene Leben völlig aus dem Ruder laufen könnte, weil es ein Fremder in der Hand zu halten scheint. Drohgebärden schüchtern ein, mein Nachbar weint. Er hat große Angst. Eine ältere Dame hält sich ein Taschentuch vor den Mund. Sie braucht einen Schalldämpfer, um Schreie unterdrücken zu können. Ich stehe auf und ziehe mein Handgepäck aus dem Case. Der fremde Mann schreit mich an und ich bitte um einen Moment der Aufmerksamkeit. Ich gebe dem Attentäter ein Banner und bitte ihn, dieses Banner aus einer Öffnung des Flugzeuges wehen zu lassen. Er versteht noch nichts. Der Pilot hilft uns. Er versteht sofort. Beide folgen mir aus unerfindlichen Gründen. Ich bitte den Piloten und den Attentäter darum, viele große Schleifen um das World Trade Center zu fliegen, sodass alle Menschen in New York das Banner lesen können. Und so lesen die New Yorker: "Die Aktien der Airlines werden steigen! Die Put-Optionen treiben die Spekulanten nun selbst in ihren eigenen Tod." Die Flugbegleiter bereiten später alles für eine Landung vor. Alle Passagiere wirken plötzlich ziemlich britisch, so, als hätte es nie einen Vorfall gegeben. Sie sortieren sich, ihre Kleidung und ihr Haar. Sie alle tragen etwas Großes aus dem Flugzeug - in die Welt hinein. Als Banken die Regierungen heirateten, Bargeld, also Renten und Lohntüten, aus der privaten Verwaltung gezogen werden sollte, sagte meine Großmutter zu uns Kindern:"Banken sind die größten Verbrecher." Ich bedaure zutiefst, dass ich sie, mit ihrer Erfahrung, nicht wirklich ernst genommen hatte.

Der Perspektivwechsel

Meine Ahnen finden mich seit einiger Zeit langweilig. Sie haben schon keinen Bock mehr, mir von oben zuzusehen, wie ich in der Unterforderung verweile. Die eigenen Ahnen hört man nicht im Außen. Man hört sie im Herzen. Sie tauchen auf, wenn es Zeit ist. Besonders meine Mutter ist total bedient, weil ich an einem Ort meine Arbeit ausführe, an dem ich erstickt werden soll. Meine Großmutter schüttelt heute den Kopf über die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt: "Neun lächerliche Prozent. Was ist nur aus der SPD geworden…!? Und die CDU wird Außenseiter mit siebzehn Prozent? Da wird der Hund in der Pfanne verrückt." Es war klar, dass Herr Siegmund von der AfD gewinnen wird. Er ist jung und dynamisch. Er gab den stets gepuderten Kennedy, um ungepflegte Gegner alt aussehen zu lassen. Er fuhr Moped und tanzte mit seiner Frau, wie Obama. Sein Konterfei auf herzförmigen Plakaten könnte von Shepard Fairy sein. Er nennt seine Wähler liebe Freunde; und er bezeichnet Deutschland als unser Land. Klar wurde, dass die CDU über Wählern steht, keine Zielgruppe sah, Wähler nicht kennt. Herr Merz, ehemals BlackRock, erschien hier und da in kugelsicherer Limousine. Seine Menschenfreundlichkeit blieb sichtbar aus. Evelyn Roll sagte einst, dass Politik auch Spaß machen könnte. Diesen Spaß verbreitete der 35-jährige Herr Ulrich Siegmund mit Musik und Natürlichkeit. Das sollte jeder sehen. Die AfD stellt sich auf. Stephan Brandner, Dr. Curio, Björn Höcke sind sichtbar Antiquariat. Sie bleiben noch hinter Vorhängen. Man erkennt die US-Werbeagentur der AfD. Während tatsächlich alle Medienschaffenden, klein und groß, dem AfD-Football folgen, den Quarterback heimlich und unheimlich anhimmeln, liegt die SPD am Boden und wähnt sich im orientierungslosen Schneckenrennen. Die SPD weiß nicht mehr wo ein Vorne ist. Die SPD ist nur noch ein vermufftes Wohnzimmer, in dem die Jogginghose zum Smoking erklärt wird. Sie hat keine Schrittmacher, keine Spielmacher. Sie hat sich die Taschen gefüllt und nun ist sie so schwer, dass die AfD nur rüberspringen muss. Sachsen-Anhalt war der Einstieg in die Oberliga. Die AfD setzt auf Gewinn. Sie wollen Gewinner machen. Berlin wird schnell die AfD wählen. Behörden marodieren, Personal fehlt. Gute Richter fehlen. Gute Staatsanwälte fehlen, gute Politiker fehlen. Eigentümer und Investoren werden schon deshalb die AfD wählen, weil die die Grunderwerbssteuer senken will. Der Immobilienmarkt wird angekurbelt, Verkäufe treiben Preise weiter in die Höhe. Es wird weiter gebaut. Die AfD wird den nächsten Quarterback ins Rennen schicken und Menschen in Berlin wählen diese Partei, weil sie ein Vorne sehen wollen, um jeden Preis. Die Ur-Berliner, die Künstler wurden bereits vertrieben. Die Linke ist altbacken:"Wir wollen nicht ein Stück Torte. Wir wollen die ganze Bäckerei." Die Linke hat nie begriffen, wie Wahlkampf klug funktioniert. Wahlkampf funktioniert nicht über Elend, über Mitleid, über Empathie. Wahlkampf führt man mit heldenhaften Gewerkschaften, mit lebendigen Handwerkskammern, mit Lebensrettern, die den ganzen Tag in Krankenhäusern den Superman und die Catwoman geben. Wahlkampf ist eine Arena, in der Humanisten glücklich gezeigt und gefeiert werden müssen. Die Linke hat keinen Ort kreiert, an dem das Verbieten verboten glücklich verläuft. Die Linke hat das Arendt`sche Es gibt kein Recht auf Gehorsam der AfD geschenkt! So dämlich kann man sein! Es geht nicht darum, die AfD zu beobachten. Es geht darum, die SPD und die Linke aufzubauen. Diese Parteien müssen entkernt und aufgebaut werden. Ein lächerliches Plakat "Gegen Mietabzocke" wollen Eigentümer in Berlin nicht mehr lesen. Sie empfinden sich nicht als Abzocker - eher als elitärer Club ohne Ziel. Am Lokdepot wartet schon jemand, seine Immobilienplattform anzukurbeln. "Hey, da ist noch Luft nach oben."

Der Gesetzgeber gibt Lebenszeichen

Eine EX empörte sich online darüber, dass sie die Wohnung ihres EX unmittelbar nach seinem Tod betrat, den Neffen animierte, ihr den Computer und die Bankauszüge aus der Wohnung zu bringen. Das Schnüffeln in einem fremden Computer war ihr wichtiger, als die wichtige Entscheidung über eine Erdbestattung oder eine Feuerbestattung, obgleich er, Jahre vorher, seinen Bruder durch eine bedachte Erdbestattung verabschiedete. Die EX ließ ihn verbrennen, bekam die Sterbeurkunden vom Standesamt und konnte sich am Konto verdingen. Die Polizei nimmt es mit dem Versiegeln der Wohnung nicht mehr so genau. Die Prüfung der Rechte am Nachlass wurde ausgelagert. Die Mutter und der Vater wurden kurzerhand zu fürchterlichen Menschen erklärt. Claudia Marschner war natürlich auch eine fürchterliche Bestatterin, die es wagte, sich nicht für die Schlammschlacht zu interessieren, die die fürchterlichen Eltern des EX rechtlich in Betracht zog. Die Gesetzgebung, der Staat, die Behörden inszenieren eine verstellte Gesamtfratze. Jeder kann sich als Neffe ausgeben, wenn er nur bequatschen kann. Nun, im Jahr 2026, bewegt sich ein Stäbchen des berühmten Beamtenmikados, wurde sachte gezogen, um den Stäbchensalat nicht komplett ins Rollen zu bringen. Als fürchterliche Bestatterin, die in Ruhe mit Hinterbliebenen arbeiten möchte, kann ich also endlich eine staatliche Bewegung melden. Ein Raunen geht durch den Saal. Mit einem Todesfall müssen Freunde, Lebenspartner, Nachbarn, Kumpel, EXinnen und Exen bei den Standesämtern glaubhaft machen, dass sie berechtigt sind, die Sterbeurkunden in Besitz zu nehmen. Das geht, wie immer, über eine Patientenverfügung, über Vollmachten, über Testamente, über Mietverträge, die zu erkennen geben, dass man zusammen lebte und wohnte. Da die Polizei die Sicherung von Wohnungen, wie die Bußgelder, auslagert, bleibt der Raum rechtsfrei und entstellt. Natürlich sind Ehepartner, Söhne, Töchter, Mütter, Väter nicht davon betroffen, die sollen vermeintlich geschützt bleiben. Da ich selbst in den letzten vier Jahren Anwälte beobachten musste, die, ausgerechnet im Bereich Eigentumswohnungen, spätere Erbmasse, haarsträubend knallharte Lügen in Gerichtsprotokollen hinterlassen, kann ich sagen, die Gesetzgebung lässt sich naiv durch tumbe Masse überrollen, nimmt Betrug nicht mehr wahr, wischt vom Tisch. Das wird durch die Tatsache befördert, dass Tote als lästiger Abfall der deutschen politischen Gesellschaft betrachtet werden. Die Krankenkassen haben Todesfälle rausgeworfen. Die Sozialämter knicken ein. Die Polizei kann nicht mehr jede Wohnung sichern, die Schlüssel verwalten, also den Nachlass sichern. Sie diskutiert nicht mehr mit jedem "Neffen". Sie knickt ein. Tote werden, wie Bußgelder, ausgelagert. Matthias Steuckardt hat sich bei mir beworben. Ich soll ihm meine Stimme geben. Leiter der Abteilung Bürgerdienste, Soziales und Senioren. Ein Stäbchen von der CDU zieht sich vor der Wahl aus dem Salat. Er ist in vielen Vereinen Mitglied: Bei der Berliner Aids-Hilfe e.V. , beim UHW, bei Mann-O-Meter e. V., im Verein zur Förderung des Weinbergs und der Gartenarbeitsschule in Schöneberg e.V. und sogar bei der DLRG in Schöneberg. Ich schrieb ihm und stellte Fragen. Sein Wappen trägt immerhin Kreuz und Hirsch. Er wird wohl nicht einknicken. Die Friedhöfe werden vernachlässigt und immerhin will die CDU -wie die AfD- deutsche Kultur erhalten. Auf vielen verschmutzten Wahl-Plakaten wird das Wort sauber genutzt. Sie wollen den sauberen Goethe zitiert wissen, der Gladstone zitierte: „Zeige mir, wie eine Nation sich um ihre Toten kümmert, und ich werde mit mathematischer Genauigkeit das Mitgefühl ihrer Menschen, ihren Respekt vor den Gesetzen des Landes und ihre Loyalität gegenüber hohen Idealen messen.“