Dunkelheit
25/02/26
Am späten Sonntagabend, es war schon außerordentlich dunkel, fuhr ich gemütlich auf einer Landstraße - Richtung Berlin. Etwa 60 Kilometer lagen vor mir. Ich kam von einem Hausbesuch; und in mir klang das schöne Gespräch mit einer tollen Familie nach. Bei der Abfahrt hörte ich im Auto eine Art flitsch…flitsch...flitsch, das auf einen Kieselstein im Reifenprofil hinweisen könnte. Nach einigen Kilometern hatte ich den Eindruck, dass ich über einen kleinen Ast fuhr. Unmittelbar danach gab mir mein Bordcomputer die farbenfroh blinkende Meldung: "Luftdruckverlust Reifen vorne links." Er zählte sogar bis zur Null runter. Dazu spielte meine Playlist: "Killing me softly …with his song." Ich war froh, dass ich allein mit den Fugees in meinem Auto saß. Natürlich kam der Regen dazu. Ich stellte den Warnblinker an, nahm eine Zigarette aus dem Etui und rauchte. Dazu trank ich einen Kaffee. Ich war nicht verzweifelt oder hysterisch. Ich hatte auch keine Lust einen Reifenwechsel durchzuführen, weil der Autohändler die Vorrichtung für den Ersatzreifen nicht gefüllt hatte. Nach einer Weile haben sich meine Augen auf Dunkelheit eingestellt. Rechts und links standen die Bäume auch auf der Landstraße. Ab und an kamen Lichter näher, die sich in Autos verwandelten. Unheimlich viele Autofahrer hielten an und boten ihre Hilfe an. Ich könnte sie nicht beschreiben. Es war viel zu dunkel. Aber sie hatten alle nette Stimmen. Nach einer Weile hielt hinter mir ein riesiges Fahrzeug mit Scheinwerfern und Warnblinkanlage auf dem Dach. Wenn man ins grelle Licht schaut, sieht eigentlich jeder Mensch wie Robocop aus, aus dem selbst gelbe Lichter blinken. "Kann ich helfen?" Ich verneinte und bedankte mich freundlich für sein Angebot. Ein netter Mann wollte kurz den platten Reifen sehen. Das ist unfreiwillig komisch. Er hätte mich auch in eine Werkstatt geschleppt. Er war aber nicht der gelbe Engel. Dann verabschiedete er sich. Ich stieg ins Auto und rauchte eine weitere Zigarette. Dabei knabberte ich an einem Snickers. Nach einer Weile stellte sich dieses Gefühl in der Dunkelheit ein, das ich aus Teenagertagen kenne. Ein aus ungeahnten Untiefen kommendes Sicherheitsgefühl. Ich versuchte Ringe zu rauchen. Der erste Platten muss schon irgendwie auch genossen werden. Nach etwa 30 Minuten nahm ich mein iPhone und öffnete die App der gelben Engel. Eine humane Stimme ging sofort ans Telefon: "Ihre Mitgliedsnummer, bitte….aha….Ihr Standort in etwa, bitte….okay….der Kollege kommt in etwa 1 Stunde, meldet sich aber zehn Minuten vor Ankunft. Behalten Sie Ihr Telefon in der Nähe. Viel Glück." Ich saß im Auto und schaute in die Dunkelheit hinein. Sie wird heller, wenn man länger hineinschaut. Kein Haus, keine Tanke. Nur Feld und schlafende Bäume, die obdachlos am Straßenrand stehen. Bei so einem Wetter geht keine Maus raus. Nach zehn Minuten tauchten hinter mir wilde Lichtsirenen auf. Aus einem Bus stiegen sechs Menschen mit Uniformen. Sie betraten die Landstraße und steuerten auf mich zu. Die Dunkelheit färbte sich; aus schwarz wurde blau und wieder schwarz. Sie trugen Waffen, Funkgeräte und Taschenlampen, dazu schrill leuchtende Warnwesten. Das Licht störte mich fast. Ich sagte kurz: "Platten." Die sechs Menschen waren extrem jung. Vielleicht haben sie keine Eltern. Vielleicht sind sie deshalb nachts auf Landstraßen. Sie halfen mir. Ich konnte mein Warndreieck nicht finden. Ich sollte eine Neonweste anziehen, die sich in meinem Auto versteckt hatte. Sie sagten, ich solle, wie die Bäume, besser am Rand der Straße stehen und warten, hinter den Metallbanden: "Nicht, dass jemand mit 100 Sachen in Sie reinfährt." Ich kreuzte die Finger im Regen und nickte. Wir verabschiedeten uns. Ich setzte mich ins Auto und sah in die Dunkelheit hinein. Ich war dann auch bereit für den gelben Engel. Das Telefon klingelte: "Hallöchen. Na, wie geht´s? Alles klar soweit? Ich bin in zehn Minuten bei Dir und hole Dich. Keine Sorge." Zehn Minuten - und dann holt mich der gelbe Engel aus der Dunkelheit. Ich bin auch bereit. Die App zeigte einen kleinen gelben Punkt, der immer näher kam. Und dann stand der gelbe Engel vor mir. Auch er leuchtete. Am Straßenrand rauchte ich noch eine Zigarette; und dann fuhren wir zusammen in die Lichter hinein.
Verschwörungstheoretiker und ICH
15/02/26
Die Verschwörungstheoretiker gab es immer. Sie vergiften die Gesellschaft. Das ist ihr einziges Ziel, das sie selbst nicht kennen. Im Kern haben sie keine Selbstkontrolle, also kontrollieren sie die Stimmung in einer Gesellschaft. Sie haben kein ICH und sie haben kein Selbstwertgefühl. Meine Mutter war bis in die 1980er Jahre Daueropfer von Verschwörungstheoretikern. Sie war geschieden, sie war frei, sie war wunderschön, sie hatte ein offenes und reines Herz. Sie war unbefangen und kreativ. Sie war eine großzügige und großartige Gastgeberin. Sie war kapriziös. Sie war in jeder Hinsicht ein bedingungsloser Mensch. Ihre Intelligenz ging über verabreichtes Wissen weit hinaus. Sie war natürlich eine Berlinerin. So eine Frau ist bis heute nicht alltagstauglich. So eine Frau bietet Fläche. So eine Frau wird auch nicht geschützt. Sie ist Freiwild für Verschwörungstheoretiker: So eine Frau kann keine gute Mutter sein. Die eigene Mutter dieser Frau ist wahrscheinlich gar nicht ihre Mutter. So eine Frau spannt IMMER fremde Ehemänner aus. So eine Frau bringt nur Ärger ins Haus. Frau Marschner bekommt Besuch von Homosexuellen und Gammlern, die sonst was in unser Haus schleppen. Die hören auch den ganzen Tag diese N-Musik. Wie kann eine Frau mit zwei Kindern sO was zulassen. Was soll aus den Kindern werden! Verschwörungstheoretiker existieren nur in der Gruppenrottung. Allein können sie, mangels Intelligenz, nichts; und sie kultivieren ausschließlich ihr extrem hohes Maß an krimineller Energie. Mit AIDS traf ich diese Sorte Mensch erneut. Ich traf sie sogar in Behörden; und sie glaubten tatsächlich, dass allein ein Totenschein infektiös sein könnte. Die Buchstabenfolge HIV kann von Verschwörungstheoretikern, mangels Gehirnrillen, nicht mehr entschlüsselt werden. Ihre Übersetzung lautet schwul; und schwul ist am Ende immer schuldig. Gesellschaften waren damit auch ganz einverstanden. Das zeigt, wie fahrlässig und kriminell Verschwörungstheoretiker unterwegs sind. Ohne sie hätten vielleicht nicht 44 Millionen Menschen weltweit an den Folgen von AIDS sterben müssen. Allein im Jahr 2024 gab es täglich 3500 Neuinfektionen weltweit. Man muss sich nichts vormachen. Die Verschwörungstheoretiker wollen Homosexuelle noch immer in Ghettos verschließen. Sie bleiben die Seuche einer nach wie vor aufgeheizten Gesellschaft. Mit Corona wurde die nächste Bühne für jene Verschwörungstheoretiker aufgebaut. Ihre analoge kriminelle Energie hatte sich mit AIDS bereits ausgebreitet; und so fanden ihre eigenen Thesen bereits Anklang in der digitalen Politik. Corona wurde übersetzt als Bill Gates, Überwachung, CIA, Microchips. Darauf antwortete "Politik" mit der 'Pandemie der Ungeimpften'. Der Lockdown wurde zum Ghetto - für die Falschen. Ich war dankbar, dass AIDS nicht in der digitalen Gesellschaft diagnostiziert wurde. Das Dauerecho der dummen Verschwörungstheoretiker verschleppte und zertrümmerte echte Kritik und Aufarbeitung. Vielleicht dankt ihnen die Pharmaindustrie, nebst Aktionären, still und leise, denn Aktien aus diesem Segment zündeten fast unbemerkt wie Raketen, die ins All schossen und Geld regnen ließen. Ganz am Ende der Verschwörungskette ist Corona auch eine Schwulenseuche. Jens Spahn hat sich - rächend an der Gesellschaft - bereichert. Er hat Geschäfte gemacht. Er gab 4 Millionen Euro für eine Villa aus. Er ist schwul. Das ist das Problem. Am Lokdepot habe ich mir 4 Jahre lang die dämlichen Speeches einer rechtsnationalen Verschwörungstheoretikerin notiert. Sie hört Geister und die Toten. Das zeigt die grandiose Verdummung, denn Tote und Geister reden nicht! 4 Jahre lang habe ich mir in meinem Dienst kranke und ausgeklügelte Vergiftungsfantasien anhören müssen, angezeigt und notiert, die ausschließlich die kriminelle Energie einer Verschwörungstheoretikerin beweisen. Noch nie hat ein kriminelles Subjekt die eigenen Vergiftungsfantasien so freiwillig, über eine Terrasse posaunend, zu Protokoll gegeben. Ich wusste nicht, dass das Abbrennen von Oleander Gifte freisetzen kann. Ich wusste nicht, welche Gifte in Brasilien zum Einsatz kommen. Ich wusste nicht, dass man mit einer Lampe Berger Pestizide sprühen kann. Darauf kommen nur Kriminelle. Jene Anwohnerin beherrscht nur drei Worte: Hass. Rache. Vergiftung. In so einem Haushalt würde ich nicht ein Schluck Wasser trinken wollen. Schuld sind, wie immer, Homosexuelle. Die könnten auch die Kinder in der Wohnanlage vergiften. Tatsächlich befasse ich mich mit dem Geist des Lebens, in dem geistreiche Menschen frei atmen. Zu diesem Leben gehörte mein toter Zahn. Meine lebendige und Kunst liebende Zahnärztin schimpfte lange mit mir; und dann musste ich einsehen, dass mein toter Zahn entfernt und ersetzt werden muss. Ich bekam eine Überweisung zu einem Chirurgen. Ein vor Leben sprühender Mediziner begrüßte mich und er erklärte mir genau sein Vorhaben: "…Nachdem ich dann den Zahn entfernt habe, werde ich mit ihrem Eigenblut und Knochenmehl ihren Knochen auffüllen." Bei seiner Ausführung über eine kleine Membran dachte ich bereits über das Knochenmehl nach. Könnte das von Eichhörnchen stammen? Er erklärte mir, dass er das Knochenmehl von Verstorbenen nutzt. Ein Grund mehr, die Toten zu ehren. Während der OP spielte er ausgewählte Musik von ABBA. Der Einstich in meinem Arm wurde mit einem Pflaster geschützt, das einen Dinosaurier zeigte. Ich vertraute seinem Können sofort. Er trug, wie Surfer, eine OP-Haube mit Palmendruck. Ich dachte unter dem OP-Scheinwerfer: "Der Knochen eines Menschen, der sich der Medizin zur Verfügung stellte, vereint sich nun mit meinem Knochen. Das hat Pathos. Das gefällt mir." Verschwörungstheoretiker früherer Königshäuser würden uns öffentlich auf dem Scheiterhaufen verbrennen und dem Volk ein Fest geben, um Zukunft zu verhindern. Die heutigen Verschwörungstheoretiker fressen das geplünderte Buffet. Sie unterstellen Leichenhandel und Organhandel, der direkt in meinem Bestattungsinstitut beginnt. Schuld sind Homosexuelle, die, durch AIDS, die Trauerkultur verstellten, die den Tod aus den Händen der Kirchen nahmen. Sie sind das wahre Übel einer jeden Gesellschaft.
Im Namen der Gesetze
08/02/26
Das ganze Berufsleben besteht auch aus Gesetzen. Das Sterben und die Totensorge hat Gesetze. Dabei geht es auch um internationale Gesetze. In meinem Alltag allein gibt es Bestattungsgesetze, es gibt Steuergesetze, es gibt Gesetze über den Transport von Verstorbenen. Es gibt Friedhofsgesetze, die die Bestattung regeln. Wie muss ein Grab gesichert werden? Welche Größe darf ein Grabstein nicht überschreiten? Es gibt hier auch das BGB. Es gibt auch das Strafgesetzbuch. Es gibt Gesetze für mein Geschäft. Der unlautere Wettbewerb ist verboten. Ich darf mir nicht Titel geben, wenn ich keine Ausbildung oder Fortbildung genossen habe. Die Gesetze werden überprüft von Ordnungsbehörden, Gewerbebehörden, Gesundheitsämtern. Es gibt sogar die wunderbaren Nichtraucherschutzgesetze für Innenräume. Es gibt Gesetze für Bestattungsverträge, in denen Geschäftsbedingungen dargelegt werden. Es gibt internationale Transportgesetze. Es gibt Gesetze, um Unfälle zu verhindern. Ein berufstätiger Mensch weiß also nach 40 Jahren, dass er Mieten, Leasingraten und unter Umständen Hausgelder bezahlen muss. Er weiß, dass er Lieferanten bezahlen muss, sofern die Rechnungen stimmen. Andernfalls muss eine falsche Rechnung unmittelbar korrigiert werden. Ein berufstätiger Mensch hat gelernt, Gesetze einzuhalten. Er hat einen geschulten Blick. Auch eine Hausfrau und Mutter hat einen geschulten Blick. Sie prüft die Visa-Kartenabrechnung. Sie prüft Preise beim Einkaufen, die Rechnungen rund um Kfz Reparaturen, Fahrradreparaturen, Wohnungssanierungen. Sie prüft Mieterhöhungen, die Vereinsgebühren für Ihre Kinder, die Rechnung des Musiklehrers. Kürzlich wollte mir ein Anwalt das Wort Solidargemeinschaft erklären. Er beschrieb aber nur die Individualrechte seines verkumpelten Kollegen. Menschen, die also nicht an einem professionellen Prüferleben teilnehmen können, haben entweder durch extrem viel Geld, auch Fremdgeld, den kompletten Überblick verloren; oder sie werden über unsere Sozialgesetze geschützt. Eine mausearme, junge Medizinstudentin, deren Mutter plötzlich verstirbt, hat einen Anspruch auf Kostenübernahme der Bestattungskosten. Dafür muss sie nicht Sozialhilfeempfängerin sein. Bestatter lernten, prüften und studierten dieses Gesetz; und so kennen sie die Höchstsätze, die mit den Bezirksämtern abgerechnet werden dürfen. Die öffentlich-rechtliche Innung bewirkte dann auch angemessene Erhöhungen. Eine großartige Ärztin soll später nicht sagen müssen: "Ich heile und versorge Menschen, die meine Mutter einst wie einen Hund verscharrten." Seit mein Geschäft Am Lokdepot ansässig ist muss ich mich mit Wohnungseigentumsgesetzen befassen. Das müsste ich nicht, wenn der Rechtsanwalt des Hauses wenigstens ein Rechtsempfinden hätte. Ich lerne, wie Kinder des Hauses nun auch, dass man unter keinem anderen Gesetz so gut Straftaten verstecken kann, wie unter den WEG-Gesetzen. Unter keinem anderen Gesetz kann man so gut Mieter um Guthaben bescheißen, wie unter dem Dach dieses Gesetzes, das kein Strafrecht kennt. Egal wie unintelligent und einfältig die Eigentümer auch sind. Der Beschluss von falschen Abrechnungen muss nicht unmittelbar korrigiert werden. Er muss bei Gericht angefochten werden. Das dauert in aller Regel 2 Jahre. Jeder Betrüger mit Berufsverbot in Brandenburg kann in Bremen bei der IHK eine Urkunde zum Verwalter erhalten. Bei jedem Gewerbeamt kann jeder die Genehmigung zum Verwalter nach Gewerbeordnung erhalten, auch ohne Nachweise der IHK. Der Rechtsanwalt des Hauses möchte beklatscht werden. Die Bühne bei Versammlungen bedeutet ihm viel. Er schreibt, dass er Volljurist ist. Das reicht. Er braucht keinen Verwalter; und so schreibt er, dass die Gemeinschaft keinen Verwalter verlangte. So einer braucht keine Ausbildung und keine Haftpflichtversicherung. Arbeitskollegen, die mit ihm in einer Kanzlei angestellt sind, helfen ihm. Er redet bereits in der WIR-Form. Eigentümer können unter dem Dach der WEG Gesetze Steuern hinterziehen. Die überhohen Mieten von einem Straßenhändler werden als 'sonstige Erlöse' verbucht. Die Mehrwertsteuer aus Vermietung und Verpachtung möchte man hier nicht abführen. Hausgelder zu dieser Anlage gehörenden Straße werden auf ein Privatkonto überwiesen. Individualisten, die viele Gelder, auch Fremdgelder, vereinnahmen, nehmen das mit der Insolvenzabsicherung nicht so genau. Das WEG-Recht deckt Eierdiebe und Straftäter. Dem Rechtsanwalt des Hauses gefällt das italienische Bistro nicht. Er ruft die Eigentümer an. Er teilt mit, dass ihre Mieter nicht ins Haus passen. Der Peter Thiel für Arme will endlich auch den Geldmacker geben. Dafür muss er erst Geld aus der Gemeinschaft ziehen. WIR verklagen den Bauträger. Der erste Gutachter schreibt zwischen den Zeilen: "Ihr wollt mich mit abgeknickten Lamellen, fehlenden Türstoppern an Kellertüren und Glühbirnenwechselproblemen missbrauchen. Wer so doof ist, der zahlt 15.000 Euro." Der Anwalt denkt sich: "Scheiß drauf. Wir holen uns am Ende den durch Medien bekannten Gefälligkeitsgutachter." Dem WEG-Gesetz ist es völlig schnuppe, dass manische Exzesse auf Mieter umgelegt werden. Eigentümer müssen für ihre Mieter anfechten. Mieter müssen ihre Eigentümer verklagen. Rufmord und Prozessbetrug werden über das WEG-Recht geschützt. Der Rechtsanwalt des Hauses schreibt: "Das italienische Bistro hat eine Vollküche." Ein Richter für WEG-Recht interessiert sich nicht für den Wahrheitsgehalt derartiger Geschichten. Ich selbst sprühe, laut Protokoll, Pestizide, nun auch Gifte gegen Kakerlaken aus Brasilien. Ich verbrenne sogar Oleander auf meiner Terrasse, um eine Homophobe zu vergiften, die professionell fremde Gelder verschwendet, die ihre Mieter 8 Jahre zahlten. Das Haus läuft ohne Verwaltung; die Konten wurden nie überprüft. Irgendein Kumpel stellt Rechnungen ohne Steuernummern, bezahlt unbekannte Firmen, die offenkundig jeden Tag Türen und Fenster warten. Doppelzahlungen gehen dem Anwalt am Arsch vorbei. Er muss seine Bühne schützen. Das Blockheizkraftwerk, ein Werk, das Strom und Wärme produziert, verkommt zum Wasserkessel. Krankhaft mutende Abrechnungen werden beschlossen. Die Richter im WEG-Recht ignorieren Gutachter, die etwas von Abrechnungen verstehen. Ein Beschluss der Straftäter und der Eierdiebe ist bei Gericht Absolution. Mein eigener Name kann an diesem Ort nur noch dafür stehen, Straftäter und Straftaten aufzudecken, die unterschlagenen Guthaben an die Mieter fließen zu lassen und mit dem wunderbaren Bauträger die Rückführung des Objektes an die berliner Gemeinschaft einzuläuten. Hier müssen Studenten wohnen können, Handwerker, Künstler und Alleinerziehende, die Wohnraum schätzen und lieben. Die von morbiden Narzissten begrabene Ur-Intention, die Vision muss wieder freigelegt werden. Dieser Bau war ein lebendiges Geschenk an die gesamte Solidargemeinschaft Berlins.
Das Söringsyndrom
03/02/26
Mit dem Söringsyndrom wird aktuell klar, dass die erste Klasse einer Gesellschaft Todesfälle durch Mord so derart lange zerquatscht und zerfasert, bis es keine Todesfälle mehr gibt. Die gehobene deutsche Gesellschaft zerfasert 33 Jahre Haftstrafe in den USA. Das betreibt sie so derart lange, bis ein deutscher Täter im Grunde unschuldig im Gefängnis saß. Ein deutscher Sohn, mit Diplomatenausweis, der in den USA studiert, kann kein Täter sein. Die gehobene Gesellschaft, dazu gehört die Süddeutsche Zeitung, putzt ihn, wäscht ihn, zieht ihn an, kämmt seine Haare, wählt die Brille für ihn aus. Er darf nicht zum Gesindel gehören. Im schlimmsten Fall ist er ein Hanswurst - aber niemals ein Täter. Heute wäscht er seine blutigen Hände selbst. Er schrubbt sich förmlich in aller Öffentlichkeit die Haut vom Leib. Darin möchte niemand stecken, auch er nicht. Ein grausamer Mord, ein Blutbad, ein ausgeklinktes Gemetzel macht aus der gehobenen Gesellschaftsklasse eine Putzkolonne. Der Tod ist nur eine Nebenwirkung, die verschwindet, wenn man Tatorte und Täter putzt, aufhübscht und in Rüschenkleider steckt. Er hat eine ausgeklinkte Junkie-Braut….,pardon….eine brave Studentin mit Drogenproblemen gedeckt. Ihre Mordfantasien sind irgendwie studentisch, vielleicht auch kanadisch. Der heute 60-jährige Täter redet noch immer von seiner Liebe zu einer Frau, die seine erste Frau war. Er wollte ihr Held sein und wurde zum Scheckbetrüger. Auch das ist natürlich keine Straftat. Immerhin ist er Diplomatenkind. Die Schreiberin von der Süddeutschen Zeitung wird sicher gedacht haben: "Wie süß. Sie heizt ihn mit lesbischen Attitüden auf; und er will ihr Held sein. Ich habe eine Psychostory, die ich schon immer haben wollte." Wie genau eine heroinabhängige junge Frau brav studiert, wird verblendet, nicht hinterfragt. Das Blutbad um ihre Eltern rückt in immer weitere Ferne. Zwei ermordete Menschen treten in den Hintergrund. Der Tod ist unwichtig. Die Aussagen müssen immer bekloppter werden, um den deutschen Leser ins Söringsyndrom zu ziehen. So sagt der Täter nach 33 Jahren Knast: "Elizabeth wird niemals die Wahrheit sagen. Niemals." Die Schreiberin von der Süddeutschen Zeitung wird geweint haben, bei dieser rührenden Aussage. Sofort hat sie eine Fan-Gruppe gruppiert. Der deutsche Mob entblösst das US-Justizsystem als extrem fehlerhaft. Plötzlich sind alle Menschen Psychologen, Kriminologen, Journalisten, Juristen, gar Staatsanwälte. Die Großmutter des Täters schrieb ihrem Enkel einen Brief, als der im Gefängnis saß. Sie eröffnete ihm die Möglichkeit des Suizids. Heute ist der Enkel alt. Niemand merkt, dass er keinen Studienabschluss hat. Er hat keinen Beruf, keine Ausbildung. Er gehört zum Gesinde. Und so stellt er sich wie ein Freak in einem Zirkus aus, der ihn zerstören wird, verhöhnen wird, verlachen wird. Der Knastbruder….pardon….der einst junge Diplomatensohn geht natürlich nicht arbeiten. Schon damals hat er mit Papas Kreditkarte Hotelzimmer gebucht und bezahlt, um einer Schlampe….pardon…einer selbsternannten Lady Macbeth die Flucht zu ermöglichen. Jeder Arbeiter, jeder Handwerker, jeder Clochard distanziert sich von diesem dreckig stinkenden Millieu. Diese Formen der narzisstischen Krankheiten und Störungen dürfen nicht weiter in eine gesunde Gesellschaft tropfen, die Geld durch tatsächliche Arbeit generiert.
Der Neuanfang im Todesfall
25/01/26
Mein Onkel Wolfgang ist gestorben. Er war der ältere Bruder meines Vaters und meiner Tante. Nun ist es egal, woher er kommt, wer seine Eltern waren, welche Geheimnisse er tragen musste. Sein Tod ist nicht das Ende einer langen, extrem komplex großen Geschichte. Mein Onkel Wolfgang war wohl immer jener Junge, Teenager, Mann, der nie zu den von Echosmith besungenen 'cool kids' gehörte. Onkel Wolfgang kam 1937 in diese Welt. Er kiffte nie. Er war nie betrunken. Er war kein Tänzer, er war kein Esoteriker, kein Coach, er war unmusikalisch, er produzierte keine Skandale. Er hatte keinen Humor; und das produziert viel Humor. Er reiste nicht nach Ibiza oder Indien. Er war ein Wikinger? Sein Ruderverein ehrte seinen Geburtstag im Jahr 2022. Onkel Wolfgang ruderte. Er zog und schob das Wasser. Er saß mit anderen in einem Boot…die nur als synchrone Einheit gewinnen konnten. In einem Boot sitzen. Ein Leben lang in einem Verein wirken. Das ist genug, auch ohne Ehrungen und Pokale. Onkel Wolfgang war eine Art Berufssoldat. Er diente der Stadt Berlin. Er arbeitete über Jahrzehnte in einer Berliner Behörde. Er saß in einem Boot, egal wie staubig die Stuben waren. Er versuchte, eine städtische Mannschaft zu synchronisieren; und so wurde er Direktor einer wichtigen Organisation. Die Stadt Berlin sollte Menschen ehren, die ihre Westen so weiß halten, bis Familien daran zerbrechen. Onkel Wolfgang war nicht perfekt. Er war sogar weit entfernt davon. Er haderte. Womit haderte er? Das nimmt er mit ins Grab. Also geht es uns nichts an. Die Stadt und den Ruderverein lässt er ganz einfach zurück. Wen hinterlässt er? Er hinterlässt einen mächtigen Sohn, der den Raum voll und ganz betreten und füllen kann. Er kann den Raum verändern, umstellen, neu beleben. Er kann Wände einreißen. Er kann diesen Raum niederbrennen und für alle Zeit verschließen….bis sein eigener Sohn neugierig wird. Wolfgang Marschner. Der Name hat eine Bedeutung. Mein Onkel war hier. Er war auf diesem Planeten tätig. Er hat etwas hinterlassen, wie jeder Mensch, der hier war. Er war nicht der beste Mann. Er war nicht der beste Vater. Er war nicht der beste Onkel. Er war nicht der beste Bruder. Warum auch? Eines ist heute aber klar. Er war besser als meine beschissen hysterischen "Nachbarn", die nur dämliche Waschweiber sind und ihren Dreck in einem Haus produzieren können. Mein Onkel hat die Stadt gestaltet. Er war in seinen Booten niemals der kleine Hosenscheißer, der sich aus der Verantwortung zog! Er war kein Arschloch, der andere denunzierte, der sich hinter anderen versteckte. Er war kein Hohlkopf, der Blasen produzierte. Er war ein Steuermann. Er hat sich nicht an Vereinskassen bedient. Er hat sich nicht an Staatskassen bedient. Er hat nie die Seiten gewechselt. Er spendete viel Geld an Hilfsorganisationen. Er wusste, dass sein Sohn nicht hilfebedürftig ist…weil er sein Sohn ist. Kein Marschner geht unter. Wir schieben Wasser und wir ziehen an. Wir lassen einfach zurück und wir gehen - immer nach vorne. Machs gut, Steuermann! Leb wohl.