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Der Westen…Der Osten.“ Unheimlich viele Moderatoren, Journalisten und Politiker geben gerne den ErdkundeKing - auch jene, die nie die Mauer sahen. Ein Kompass ist ein schönes Weihnachtsgeschenk. Ich fahre nach Falkensee, eine Stadt im Osten des Landkreises Havelland, ein Landkreis im Westen des Landes Brandenburg, ein Land im Nordosten der Bundesrepublik Germany. Potsdam ist auch schön. Eine kreisfreie Stadt grenzt südwestlich an Berlin. Da fahre ich durch und lande in Falkensee. Ich komme nicht in den Osten. Wie kommen andere Menschen in eine Himmelsrichtung hinein? Das politisch-journalistische System, dieses Netz aus Freunden und Bekannten, deckt sich peinlich auf. Herr Brunner (Piratenpartei) ist tot. Stalker sollten stets die Nummer 1 sein. Das sind sie ihrem Narzissmus schuldig: Sie sollten immer erst sich selbst töten… und dann….dann kann das gesunde Leben anderer Menschen glücklich und friedlich verlaufen. „Nein meint Nein!“ Eine journalistische Phrase. Nimm den Stalker vom politischen Plakat und er killt, mit Vorhersage, seinen Kollegen. Der arme Bestatter. Der muss doch sicher heucheln. Meike Lobo, wer auch immer Meike Lobo ist, twittert am 21.9.16: „Ich finde das reflexartige Verurteilen und Beschimpfen von Menschen, die einen Mord begangen haben, armselig und niedrig.“ Heute ist der 26.9.16. Mich kann sie nicht meinen. Die Welt ist am Ende, wenn Frauen derartige Dinge twittern. Frau Lobo braucht vielleicht einen besseren Dealer?! DIE Frage wird von Journalisten nicht gestellt. Wie viele Polit-Psychopathen bezahlen wir? Die Bienenkönigin, so nenne ich die Journalistin Anne Will, baut eine Gesprächsrunde auf - um Donald Trump herum. Thomas Gottschalk ist Gast…?… Er versucht die Amerikaner zu erklären. Er hat nämlich das Buch von Peter Sloterdijk gelesen, der Amerikaner ein rätselhaftes Kindvolk nennt. Herr Gottschalk rezitiert Philosophen. Das funktioniert nur, weil… Ich mag es nicht schreiben. Die Sendung hat Zuschauer. Das ist wichtiger als Trump an Gottschalk. Das Kartoffelfest in Falkensee ist unterhaltsam, aufschlussreich, spannend und ungewollt politisch. Es ist deshalb politisch, weil einige Leser genau jetzt lachen. Nein heißt Eigentlich-ja-na-ja-ja. Es ist politisch, weil sich Journalisten an Tätern ergötzen. Das ist krank, wenigstens neurotisch. Journalisten können die Toten nicht lebendig beschreiben. Sie schreiben über die Empathie - als wäre sie eine lästige Akne. Carolin Emcke schreibt über den Hass. Eine Philosophin schreibt über den Hass! Warum kennt sie sich dort so gut aus? Sie kann nicht über die Liebe schreiben, weil ihre Berufskollegen schallend lachen würden. Man würde ihre Titel anzweifeln. Man würde sie in eine esoterische Ecke schieben. Empathie ist das Heuchelwerk derer, die Menschenliebe und Nächstenliebe lächerlich finden. Sie erklären nicht etwa ihren eigenen Hass - Resultat verdrehter Liebe. Sie erklären den Hass der anderen. Wie edel. Wie mutig. Wie nobel. Welch heldenhafte Selbstkrönung. Ein kapriziöser Weg nach oben. Wer die Liebe umgeht, den Hass beschreibt, manifestiert das Oben und das Unten. Das Manifest für die Liebe, für die Freiheit….ein Heuchelwerk, wenigstens eine schlechte Komödie. „Je suis Empathie.“ Kaltschnäuzig kriechende Medienmacher betteln und wimmern. Die Verkaufsschraube muss partout in die Decke. Die Gala schreibt über die Liebe. Die Go Feminin schreibt über die Liebe. Die Frau im Spiegel schreibt über die Liebe. Echte Journalisten doch nicht! Wie hieß der ermordete 29-jährige Mann? Brunner hieß er sicher nicht!
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In den Tiefen der anderen Menschen liegen die Schätze. Auf den oberen Flächen liegt nur das System, die Arbeit, die Straße, das Gerede der Schlauen - die Klischees vieler Fahnen.
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Die Göttliche, so nenne ich die Journalistin Evelyn Roll, twitterte nach den Wahlen auf Twitter: „Und nun, Berlin?“ Der Herr Henkel ritt durch die Rigaer Strasse. Herr Henkel möchte aber nicht zurücktreten. Schuld sind immer… die Linken, die bezahlbare Wohnungen wollen. Die Aktion in der Rigaer Straße fand der Herr Müller auch nicht so toll, kam aber mit einem blauen Auge davon - obgleich die SPD-Stadt von der SPD verkauft wurde. Ich hätte vor einigen Jahren das Krematorium Wedding kaufen können. Edith & Juttchen, von den Teufelsbergern, wären sicher gerne im Kolumbarium eingezogen. Was ich doll finde…es gibt quasi 2 CDU´s im Lande. Ist das überhaupt schon aufgefallen? Es gibt die grüne CDU, unter Claudia Roth, die Waffenverkäufe nie zu stoppen wusste. Und es gibt die schwarze CDU, unter Frau Merkel, die Waffenverkäufe ganz toll findet, damit sich alle Menschen verteidigen können. Frieden stiften ist auch total John Lennon. Das kommt bei der Erbengemeinschaft nicht gut an. „In der Mitte ist es schwammig!“, dachte sich die AfD. Der Berliner Spiegel wurde hergestellt: Links - SPD - AfD. Alle anderen verlieren seit Jahren, reden sich Gewinne hin. Als ob es darum ginge! Fälschlicherweise schreibt ein Schreibender: „Berlin bleibt auch nach 27 Jahren geteilt.“ Das ist Propaganda! Berlin ist fest zusammengewachsen. Marzahn ist cool, Hellersdorf liegt voll im Trend. Prenzlauer Berg, F-hain und Mitte sind so cool, dass kein Arbeiter die Mieten zahlen könnte. Berliner hatten schon immer ihren eigenen Kopf. Die FDP will keiner mehr haben. Liberal ohne Programm und Stil ist gar nicht angesagt. Die Menschen wollen Die Linke, Die AfD, die SPD. So muss man das zunächst zur Kenntnis nehmen. Herr Müller soll rot-rot-grün. Mit Frank darf er jetzt nicht mehr spielen, weil die grüne CDU auf keinen Fall mit der schwarzen CDU…Die streiten sich nachher, wer wen kopiert. „Und nun, Berlin?“ Na…jute Nacht, Marie.
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Nur wenige Menschen haben verstanden, dass die Wallstreet eine Illusion verkauft, die gefährlich ist, weil normale Menschen… Die Spekulationen gehen weiter. Investoren investieren - um die Illusion zu erhalten. Sie suchen nicht die Wahrheit. Sie klammern ängstlich an der Lüge. Die ist bequemer als der Verlust. Menschen bemerkten bereits vor Jahren hinkende Glaubensbekenntnisse. Der Skorpion, so nenne ich den Journalisten Gabor Steingart, brachte im Jahr 2007 das Buch >Weltkrieg um Wohlstand< heraus. Im Jahr 2008 erschien sein Buch >The War for Wealth<. Beide Bücher haben stark systemkritische Tendenzen. Das ist bemerkenswert, denn in diesem System, Bullen- und Bärenmarkt, ist er nicht Chefredakteur der Dasein. Vermutlich wählt Herr Steingart nicht Die Violetten. Das gewollte System der Doppelagenten deckt sich auf. Das hat viele Auswirkungen: Verschwörungstheorien keimen auf, die Verschwörungstheoretiker aufpumpen. Das ist eigenwillig bis sehr gefährlich. Die Kinder der Beschützer, wir nennen sie die Schwäne, suchten vor Jahren echte Glaubensbekenntnisse, die sie eindeutig gefunden haben. Warum mache ich mir Gedanken darüber? Mir fällt zunehmend Verwirrtes auf. AfD Plakate bleiben in Berlin unversehrt und Herr Müller trägt auf vielen SPD-Plakaten DAS Bärtchen. Laubenpieper sehen extrem schick aus - auf einem Friedhof in Tegel trägt die Verwalterin Latschen. Martin Luther goes Pink-Bluse! Eine betagte Dame schloss einen Bestattungsvorsorgevertrag bei mir ab. Die Familie, weit entfernt und desinteressiert, findet das nun sehr dubios. Dubios! Dubios ist 1MDB. Dubios sind Menschen, die den Müll anderer Hausbewohner fotografieren. Dubios sind Narzissten, die glauben, dass ich sie abhöre. Dubios sind Menschen, die Ärger brauchen, suchen, wollen…und dann sagen: „Die macht Ärger!“ Das wiederum stärkt meine Idee, dass äußerst qualifizierte Ärzte in die Politik gehören. Ich schließe am Schluss folgendermaßen sicher: Freunde der Harley Davidson haben, trotz heftiger Kontroversen der 68er Revolte, Hannah Arendt im Urkern verstanden! Autorität und Freiheit sind keineswegs Gegensätze.
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Die richtige Komposition, die richtige Interpretation der Geschichte hätte vermutlich die Wall Street verhindert. Millionen Kämpfer gebaren Millionen Kinder. Diese Kämpfer nannte man in Deutschland Die 68er. Sie wurden zur Tatzeit geboren, gehörten aber selbst nicht zum Täterkreis. Ihr Geburtsort hieß Zweiter Weltkrieg. Sie wuchsen heran und - einige Jahre nach dem Krieg - begann ein weltweiter Kampf, der Jahre andauern sollte. Ich wurde 1966 geboren. Meine Generation traf nicht zur Tatzeit ein. Wir trafen zur Kampfzeit ein. Millionen Kämpfer bildeten Millionen Kinder aus - Kinder wie mich. Sie bildeten uns in Auschwitz aus. Sie schrieben Bücher, die wir lesen mussten. Sie zeigten uns Filme, die wir genau analysieren mussten. Sie verfassten Analysen, die wir entschlüsseln mussten. Sie gaben uns Dokumente von Opfern und von Tätern. Millionen Kämpfer deckten die gesamte Tatzeit auf. Wir studierten die Opfer, die Täter und die Überlebenden. Wir nahmen ihre Stimmen in uns auf, ihren Sprachgebrauch, ihre Strategien. Dann, in den 1980er Jahren brachten sich Millionen Kämpfer um. Sie waren verzweifelt, ausgehöhlt, krank vor Kummer. Ein Trauma hatte sich vergrößert. Diese Kämpfer nahmen sich nicht das Leben, weil es ihnen schlecht ging. Sie töteten sich, weil das Leben schlecht und verdorben war. Sie hatten sich die Schuld aufgeladen und brachen zusammen. Sie wussten nicht, dass sie Kämpfer waren. Sie wussten nicht, dass sie uns ausgebildet hatten. Die Geschichte wurde nicht richtig interpretiert. Es gab zu viele Nebenschauplätze der Unterdrückung. Wir, Millionen Kinder von Millionen Kämpfern, gingen in die Freiheit; wir gingen aus der Schuldverstrickung heraus und wir fanden wundervolle Erntefelder. Jeder nahm die Erkenntnisse seiner Ausbildung mit. Eine Erkenntnis besagt, dass die Täter keine Monster waren. Es waren ganz normale Menschen. Normale Menschen! Sie konnten gefährlich werden. So gingen Tausende zu verrückten Menschen. Sie gingen in die Künste hinein, in die Karrieren, in die Universitäten, in die Geldhäuser. Sie wissen bis heute nicht, dass sie die Beschützer sind, weil die Interpretation der Geschichte nicht stimmt. Eines Tages wird ein Mensch kommen, der Millionen Beschützer weckt. Dieser Mensch wird sie aktivieren, weil er die Geschichte zu interpretieren weiß. Erst dann wird es keine Rassisten mehr geben. Antisemitismus wird ein Ende finden, weil es keine Quellen mehr geben wird, die Faschismus befördern könnten.
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Der Sattler! Ich finde, die Aussage reicht. Alle anderen Informationen über den Beruf des Sattlers findet man im Internet. Mir ist heute aufgefallen, dass Menschen Vergleiche inszenieren, um ein Ende bezweifeln zu können. Offene Türen, offene Wunden, offene Geschichten, offene Wünsche, offene Entscheidungen. Vergleiche sind fantasielose, herzlose, sinnlose Trips. Vergleiche sind langweilig. Er ist der beste Sattler! (Ich kenne das Korrekturprogramm, das Helden im Keim erstickt. Spart Euch die Mühe.) Jeder Mensch kann fallende Entscheidungen hören. Sie fallen täglich - überall. Das Vergangene kommt nicht zurück. Das ist die Natur von Vergangenheit. Meine Entscheidungen fallen immer. Andere Menschen lassen Entscheidungen vielleicht nie los. So werden falsche Interpretationen möglich. Geschichten werden falsch erzählt. Geschichte wird absolut falsch interpretiert.
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Astrid North bringt in den kommenden Tagen ihr neues Album Precious Ruby auf den Markt. Ein Muss für jeden Musikfreund. Ich finde, sie verbirgt, durchaus geschickt, ihr Showtreppen-Marlene-Charèll-Gen. Wann immer ich sie in den Straßen Berlins sehe…dichte ich ihr eine Showtreppe an. Der Grund liegt wohl in ihrer Stimmgewalt, die Schleusen öffnet, Tränen über ihr Gesicht spült und doch keinen Ton zerbrechen kann. In diesem Monat feiert sie auch ihren Geburtstag. Happy Birthday.
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Ich fürchte mich nicht so sehr vor sehr schlechter Politik, die von auffallend vielen Frontfrauen unappetitlicher gestaltet wird. Ich fürchte mich vor opportunistischen Journalisten, die jedes Gespür für Strömungen verloren haben, die in kollektiv klebrigen Töpfen rühren, die Auflagen und Quoten stützen, also mehr und mehr ihre eigene Individualität, also ihren Kopf abstellen und somit Teil einer unerträglichen Propaganda sind. Ich google einfachste Gedanken. Ich suche Arabische Familien, finde kriminelle Clans (Spiegel). Ich suche Arabische Männer, finde Höhlenbewohner, die Moderne nur vorgeben (Die Welt). Ich suche Arabische Frauen, stoße auf typische Dating-Seiten, finde die zehn Verbote, weiß nun, dass jene Frauen keine Meinung haben dürfen (Die Welt). Ich suche Arabische Kinder, finde vierjährige und siebenjährige Täter, die mit großer Lust Knüppel auf einen Oldtimer schlagen (Tagesspiegel). „Soll man die AfD ausgrenzen?“ Frau Exner (Zeit online) interviewt Ludwig Greven (Zeit online). Wie können sich Medienmacher, wenn sie sich um sich selbst drehen, einen Durchblick verschaffen? Imad Karim, der eine Familie hat, führt das erste höfliche Gespräch mit Frau Dr. Petry. Ich suche Libanese bei Google, finde Libanesen in Berlin - wo bitte gehts hier zur Hisbollah (Spiegel). Ich wundere mich nicht. Journalismus schmiert die Maschine. Die AfD-Geister wurden von politisch gefärbten Medien gerufen. Frau Göring-Eckardt ist keineswegs peinlichst, wenn sie im Bundestag sagt: „30% der Kinder und Jugendlichen heute haben einen Migrationshintergrund. Dabei habe ich die Ossis jetzt noch nicht mitgerechnet.“ Ob ihr der jugendliche DDR-Charme tatsächlich aufgefallen sein sollte? Ich bezweifle das. Faruk Hosseini? Haroun Sweis? Nouri Ben Redjeb? Rabih Abou Khalid? Hamid Baroudi? Awni Karoumi? Nicole Guirand? Rafik Schami? Nabil Bushnaq? Prof. Jamal Malik? Prof. Bassam Tibi? Amr Hamzawy? Hamdi Al-Attar? Nadim Elyas? Tarek Al-Wazir? Jamal Karsli? Nein? Noch nie gehört? Das ist doch merkwürdig! Sie alle sind berühmt, arbeiten im Medienbereich, in der Politik, in der Kunst, in der Medizin. Das Arabische Filmfestival muss aber jeder kennen. Nein? Natürlich darf das Politik nicht transportieren! Wir leben schließlich in einer Demokratie! Propaganda meint: Journalismus deckt nichts auf! Von den 68ern hätte ich wenigstens erwartet, dass Fairuz irgendwann eine Erwähnung findet.
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Ich habe nicht das Gefühl, dass er ein Kind ist. Er reüssiert - täglich. Ich möchte, dass er den höchstmöglichen Lohn bekommt. Er macht keinen Job. Er hat einen Beruf. Er wurde ausgebildet. Er hat sich weitergebildet. Er ist der Fachmann. Ein Fachmann ist ein mündiger Mensch, der jeden Tag Entscheidungen treffen muss. Ein Fachmann übernimmt die Verantwortung, die Politik nicht trägt. Er! Er ist mein Held. Er ist sachlich, er sieht keine Geister, er ist hilfsbereit und sozial-kompetent. Er ist selbstbewusst; er ist sich also über sein Selbst bewusst. Er wird nicht fremdgesteuert, denn er hat einen Kopf, der logische Gedanken produziert. Man drückt ihm nicht täglich eine Mappe in die Hand und sagt: „Üb das mal! Heute hast Du Gäste!“ Er hat es drauf….das Leben in Freiheit. Gab es je kluge Berichte über Menschen, die jeden Tag tatsächlich Verantwortung tragen? Nein. Journalisten stecken sich Ihre Berichte über arbeitende Menschen wie eine Feder in den Hut. Sie meinen nur sich! Wie wenig. Wie karg. Wie lau. Warum reüssieren Journalisten nicht wirklich? Niemand weiß es. Das ist doch bedrückend.
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Es war ein Roller - kein Mofa. Der Journalist fiel nicht - er rutschte. Es regnete. Das verändert den Sachverhalt natürlich grundlegend. Ich soll über Trauer schreiben. Das macht wenig Sinn, weil kein Mensch mit den Toten kommuniziert. Menschen werden ausgelacht, die mit Toten reden. Kinder werden pädagogisch ausgelacht. Das pädagogische Lachen entspringt einer klaren Unwissenheit. Es klingt klug, wohlwollend und unsicher. Ahnungslose Pädagogen kultivieren ihre Ahnungslosigkeit. Die kindlichen Gespräche mit den Toten werden an Stammtischen rezitiert. Traurige Kinder empfinden Indiskretion mit doppelter Wucht. So entsteht Hochverrat. Die Kommunikation mit den Toten ist sehr leicht. Ich treffe die kleine Christa Wolf. Sie wird von einer jungen Frau getragen. „Adidas steht ihr!“, denke ich. Das ist schon alles! So läuft das. Am Abend sehe ich mir die Grafiken der Wahlergebnisse (Mecklenburg-Vorpommern) an. Dann checke ich ausschließlich Twitter-Meldungen von sogenannten Profis: Ironie, Aggressionen, Ironie und Ironie. Und dann ist sie wieder da. Ich meine Christa Wolf. Ich sehe mir ihre Rede vom 4.11.89 an, die sie am Alex hielt. Sie spricht sehr ruhig. Sie trägt ihre Handtasche lässig am Körper. Viele Menschen hören ihr gebannt zu: „Jede revolutionäre Bewegung befreit auch die Sprache. Was bisher so schwer auszusprechen war, geht uns auf einmal frei von den Lippen.“ Und dann gibt sie mir einen Schlüssel, einen Gedankenansatz für den Weg zu einer Lösung. Sie sagt: „…Demokratie jetzt - oder nie…und wir meinen Volksherrschaft…und wir erinnern uns der blutig niedergeschlagenen Ansätze in unserer Geschichte…und wollen die Chance, die in dieser Krise steckt, da sie alle unsere produktiven Kräfte weckt, nicht wieder verschlafen.“ Sie spricht über ihr Hadern mit dem Wort Wende. Dann sagt sie: „Wir fürchten, benutzt zu werden…verwendet!“ Diese Furcht ist noch nicht überwunden! Die politischen und die journalistischen Reaktionen, die die Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern spiegeln sollen, dokumentieren die durch Spott kultivierte Ahnungslosigkeit. Es scheint mir ziemlich genau bewiesen, dass die Gespräche mit Toten eindeutig still verlaufen. Ich kann nicht behaupten, dass die Gespräche mit Toten aufschlussreicher sind, weil ich es nicht beweisen kann. Hier könnte nur der Glaube einsetzen…und der wird in dieser Zeit angezählt. Über Trauer und Furcht zu schreiben ist schwer, weil viele Menschen lachen und spotten.
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Es ging darum, dass man Menschen nicht ausplündert. Es ging darum, die Geheimnisse zu betrachten, der eigenen Fantasie das Laufen beizubringen, die Furcht auszuhalten und das Abenteuer zu begehen. Ich soll wählen gehen, weil sonst alles nur noch schlimmer wird. Die Lust an der Eskalation soll das Wort schlimm kleinmachen. Die Lust an der Eskalation soll alles und jeden kleinmachen. Dem Totalitarismus wird Tür und Tor geöffnet, wenn aus dem Treibjagd-Training echte Verfolgung wird. „Ich möchte mein Gegenüber sehen können - ihm in die Augen sehen können.“ Menschen sehen sich nicht mit dem Arsch an. Augen, Nasen oder Münder interessieren sie nicht. Sie möchten bewerten, sich endlich erheben und die Treibjagd eröffnen. Dafür muss jede Schonung geplündert werden. Vielleicht hängen schon bald sämtliche Cafétiers an Laternen, weil Mütter ihre Kinder nicht in fremden Schaufenstern stillen dürfen. Schluss mit den Prozessen! Treibjäger schwärmen aus. Nein heißt: 1 Millionen Menschen sehen sich eine Vergewaltigung an, die eigentlich keine Vergewaltigung sein kann, weil man sich schließlich niemals eine Vergewaltigung ansehen würde. Das Erklärungsbeispiel mit dem Tee war der Kleinmacher. „Was gibt es denn an 9/11 noch zu arbeiten?“ Vielleicht gehören meine Gedanken in die Kategorie Katzen-Content. Schließlich würde kein Journalist vom Mofa fallen und seine Röntgenbilder veröffentlichen. Natürlich nicht! Das wäre nun wirklich Pussycat-Content. Echte Journalisten, echte Politiker, also Fashionistas diskutieren über Kleidungsstücke. Sie vergleichen Kopfbedeckungen. Sie schreiben Abhandlungen über Kopftücher. Sie entwerfen und verwerfen Strandmode. Das Geheimnis können sie nicht ertragen. Sie können das Geheimnis nicht lüften und deshalb plündern sie es. Natürlich sind es auch Gläubige. Sie glauben auch - daran, dass sie abgehört werden! Ich soll Menschen wählen, die mir peinlich sind!? Ich soll verwirrten Menschen, die Rentner besteuern, meine Stimme geben. Ich soll depressive Menschen wählen, denen nicht auffällt, dass jeder 5. Mensch in Deutschland unter 840,—€ verdient. Ich soll dafür stimmen, dass Waffenverkäufer in der Schonung bleiben, Religionen und Religiöse geplündert, also für Wahlen missbraucht werden. Ich soll Orientierungslose wählen, die Griechen jagen und Banken schonen? Der damalige Abriss des Berliner Don Bosco Kinderheimes war sicher ein diffuses Signal dafür, dass Reiche auch weiterhin mit Benachteiligten teilen. Der amerikanische Investor gab einen Apfel und ein Ei für das Grundstück. Die Bungalows im liebevollen Stammheim-Look stehen für die Symbol-Politik jener Protagonisten, die Ampelmännchen machen.
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Integration basiert auf Freiwilligkeit. Kein Mensch möchte integriert werden. Jeder Mensch möchte sich selbst integrieren - wenn er es überhaupt möchte. Diese Entscheidung muss ein Mensch selbst treffen. Erst dann verlaufen die Grenzen, die verlaufen müssen, weil eine humane Gesellschaft definitiv kein Zoo ist. Es gibt keine Wärter. Es gibt keine Dompteure. Es gibt keine Schließer. Andernfalls wäre eine Unterhaltung über „unsere“ Demokratie die pure Heuchelei. Eine Diskussion über die Würde des Menschen wäre die reine Zeitverschwendung. Integration ist kein Training. Integration ist ein Wunsch. Eltern hadern. Das ist eine gute Sache, denn nur das verbindet die gesamte Menschheit. Eltern hadern. Dieses Hadern macht Integration so komplex. Eltern eröffnen. Sie machen die abenteuerlichsten Umwege überhaupt erst möglich, die die Erkenntnis bringen, dass eine Reise kein Ankommen sein muss. Eltern ermöglichen den Sprung durch die Kulturen, die sich in Subkulturen verärmeln.
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Ich bin so gemein und so niederträchtig und so fies und so hart, weil ich Frau Hayali kritisiert habe. Das ist Pascale Jean-Louis. Sie hat drei Kinder. Sie hat einen tollen Mann. In Berlin ist sie eine Institution. Sie ist kreativ. Sie fotografiert professionell. Sie macht die Menschen schöner. Einen Preis hat Frau Hayali bekommen. Sie gehört zu jenen öffentlichen Menschen, die das Fundament für Rechte, auch für die AfD gießen. Hinzu kommt eine gesellschaftliche Immunität gegen Attentate. Ich arbeite noch an 9/11. Andere haben sich an Attentate gewöhnt. In der Sendung Jung&Naiv (Folge 266, vom 23.7.2016) sagt Frau Hayali wörtlich: „…Was wäre in Deutschland los, wenn wir wirklich mal - und dazu wird es irgendwann wahrscheinlich kommen - wirklich `nen richtig großen Terroranschlag haben, mit vielen Toten. Werden wir so behutsam und bedächtig darauf reagieren, wie die Londoner, wie die Menschen in Madrid, in Frankreich, wie die Menschen in Norwegen, wo die Gesellschaft zusammenstand und gesagt hat: >Wir lassen uns von Euch nicht auseinanderreißen< ?! Ich hoffe und wünsche mir das sehr.“ Reagierten Menschen vieler Nationen unisono behutsam? Journalismus muss nicht sein. Einige Minuten später erklärt Frau Hayali, wie man mit der Prioritätenliste um Redaktionsthemen ringen kann: „…Naja, bei dem Anschlag, das klingt jetzt pervers - aber so isses, waren es nur 5 Tote. Bei dem Anschlag waren es 20 Tote…so versucht man das Beste für den Zuschauer rauszuholen…“ Wozu Analysten, wenn die ZDF-Kantine sicher und billig ist? Allerdings nur unter der Bedingung, dass Frau Hayali gern und oft betont: „Ich bin ja fast schon deutscher als manch Deutscher.“ Man muss sich nicht an Wurzeln erfreuen, wenn man mit den Rechten wetteifern kann. Wenn also der prophezeite Tag anbrechen sollte und der große Anschlag um die Ecke kommt, mit 5 Toten, mit 20 Toten….dann soll ich bedächtig reagieren? Ich soll behutsam sein? Frau Hayali wünscht sich, dass Menschen stumpfsinnig werden. Man kann Trauerkultur zertreten, wenn die ZDF-Kantine sicher und billig ist. Was wäre in MIR los, wenn so ein richtig großer Terroranschlag, der sehr wahrscheinlich kommen wird…?
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Herzen sind Zeitlupen. Gedanken sind schnelle Partikel im Licht. Geister sind Filter in der Dunkelheit. Menschen verschließen sich. Geschlossene Gesellschaften kommunizieren über ihre Sinne. Veganer befinden sich im Hungerstreik. Tattoo-Artisten bemalen Fleisch. Gläubige beten. Meditierende suchen. Chillende lassen los. Kapitalisten klammern. Unglückliche wüten. Sozialdemokraten sind nicht sinnlich. Christdemokraten sind nicht vegan. Liberale sind nicht tätowiert. Piraten arbeiten für geschlossene Netze. Alternative klingen radikal. Geschlossene Gesellschaften machen Sinn - mit entstörten Sinnen betrachtet. Das Piano synchronisiert sich erst später mit dem Beat.
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Es war das Hausputtchen! Es war nicht der Gärtner. Es war nicht der Müllmann. Es war das Hausputtchen, die langweiligste Frau aus dem Haus, die auf meine Kosten im Mittelpunkt stehen möchte. Man kann, das steht bewiesen, die Hoffnung begraben, dass Intelligenz, Größe und Anmut denunziert. Welche Fragen hatte das Hausputtchen seinerzeit an den Wohnungsverkäufer: „Was ist ein Gemeinschaftspool? Kann man darin baden?“ Sie bückt sich geizig, um das Türschloss zu finden. Dann steckt sie ihren Schlüssel ins Schloss, so, als gebe es in ihrer Manie nur einen einzigen Versuch. Sie hat keine gute Erziehung genossen. Jede großzügige Frau geht nuanciert in die Knie, biegt sich leicht nach hinten und lässt dann den Schlüssel ins Schloss fahren. Man steckt einen Schlüssel nicht im gebückten Zustand in ein Schloss. Puttchen ist etwa 35 Jahre alt. Ihr Mann steht hinter ihr. Er trägt ein Kind. Wahrscheinlich ist es sein Kind. Es wirkt allerdings, nachhaltig, als hielte er ein Toastbrot im Arm, das er, gnädig, für sie trägt. Sie muss schließlich am Türschloss arbeiten. Er grüßt! Dieser Teil einer halbwegs guten Erziehung wird sicher unter ihrem Pantoffel begraben. „Vorsicht, Mädchen!“ Sie kann sich glücklich schätzen. Er lagert noch immer das Wasser ihrer Schwangerschaft in seinen Beinen. Jeder Topf findet seinen Deckel. Ich sollte ein Buch schreiben. >>Das rote Haus<<. In den Hauptrollen: Der Mülltonnenfotograf, der gescheiterte Schauspieler; natürlich die Windwächter, Moni 21 im Nebel, der Gärtner ohne Arbeitsgeräte und schließlich Puttchen, eine Wohnungseigentümerin, die fest daran glaubt, dass Nirvana und Nirwana…
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Ich muss seit etwa 2 Tagen sehr über einen Satz lachen, der immer wieder in meinem Kopf auftaucht: „Stell Dir vor, jemand will Dir in die Seite fahren….und er kommt 36 Jahre zu spät!“ Mein Bestattungsinstitut befindet sich seit etwa 6 Monaten am Lokdepot. Während der Umzugsplanung, die 3 Jahre zurückliegt, wurde ich immer wieder persönlich überzeugt, dass dieser mutige Bau von überaus intelligenten, sehr kompetenten und auch sehr sozialen Menschen realisiert wurde. Phantasievolle Vordenker dirigierten eine handwerklich ziemlich geniale Umsetzung. Welcher Eigentümer sollte sich auch darüber freuen? Die Auffahrt ist ein Zentimeter zu schmal. Pfuscher müssen gekantet werden. Wer sollte sich über eine Verwaltung freuen, die Service bietet? Wird gekantet. Viel zu teuer, viel zu großzügig, viel zu eigenständig. Wird verklagt. Liebling Kreuzberg lebt auch im Haus. Knietief steigt er in den Fall ein. Hymnen und Lobpreisungen verkünden ihn. Seine Entlohnung fällt natürlich schmal aus. „Das macht er nur, weil….“ Vor zwei Tagen bekam ich Post vom Bürgeramt Schöneberg: „…Wir wurden informiert, dass Sie Wohnraum zweckentfremden. Sie betreiben ein Gewerbe.“ Sicher war der Denunziant ein zufälliger Spaziergänger, der Profiler ist. Die üblichen Drohgebärden bestimmten jenen Brief. Huuu, ich muss 100.000 Euro bezahlen, wenn ich nicht …und dann aber … und nach Paragraph und Absatz… Ich muss natürlich nichts, weil ich lesen kann - auch Verträge und Urkunden. Anonyme Hater ziehen ihre eigene Gemeinschaft in den Verdacht. Der Sachbearbeiter, der nicht anonym bleiben konnte, erfährt eine saftige Dienstaufsichtsbeschwerde. Dummheit sägt immer am eigenen Ast. Diese Hater-Produktivität könnte man intelligent nennen. Sie reißt allerdings die falschen Menschen in den Abgrund. Was mich wirklich umhaut, überrascht, bedrückt und auch sprachlos macht: Ernie und Bert sind tätowiert - sie tätowieren sich sogar gegenseitig.
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Zeit Campus titelte gestern: „Jung und Links“. „Linke Bewegungen“. „Die Neuen Radikalen.“ „Junge Linke haben Bezug zur Unterschicht verloren.“ Es geht um die Mikroaggressionen. Es geht um den Tugendterror. Es geht um die politische Korrektheit. Ich möchte keine Fehler machen: Ein Ehepaar verkleidet sich. Beide arbeiten bis in die Nacht - für den CSD Berlin. Hätte ihr pinkfarbenes Haar den Gay Pride kippen können? Könnten die Hasenohren den Feminismus in Gefahr bringen? Ist sein Piratenlook eine versteckte Anspielung auf eine nicht anwesende Partei? Oder…ist dieser Look eine ultimative Tarnung, um Transgender mit großen Ohrringen attackieren zu können? Ist ihre Haarfarbe möglicherweise ein Wink, ein Hinweisen auf die Sängerin PINK, also auf knallheterosexuelle Lebensformen, die den PRIDE zerstören sollen? Kann ein Pirat, der mit einem Hasen lebt, überhaupt tolerant sein? Ich möchte mich bei der ZEIT für die UNTERSCHICHT bedanken. Das Billigste ist gerade gut genug für Arbeiter und Arbeiterinnen. Immer her damit.
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Das ist der Freund von Kinan, Heiko und Sebastian. Freund - ich habe seinen Namen verloren und suche noch - lebt seit einiger Zeit in Berlin. Geboren wurde er in Syrien. Hier stellt sich mir spontan die Frage: „Was macht eigentlich Barbara?“ Barbaras Familie lebt ebenfalls in Syrien. Ich erinnere mich, dass sie Damaskus erwähnte. Ich muss jetzt leider etwas machen, was ich nicht mehr machen wollte, weil es 1-12 Menschen beschämen wird, die ihr eigenes Problem auf mich projizieren möchten: „Aha! Sie zeigt Blauäugige!“ Ich denke: „Aha! Die beschränkt geistige Masse von Thilo ist also - siehe da - in tolerante Köpfe gefallen, lähmt, verhindert den zweiten und dritten und vierten Gedanken. Die blauen Augen von Freund gefallen mir. 1-12 Menschen stigmatisieren Blauäugige. Freund muss man damit nicht zusätzlich belasten. Ich dachte heute darüber nach, dass eine vollendete Integration ein wunschgemäß gesamtes Abheilen verhindern könnte. Vielfalt birgt die Überraschung auf beiden Seiten. Einfalt lässt diese Überraschung fallen.
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Meine persönliche Freiheit ergibt sich, weil es keine Vorbilder gibt. Politik packt mich nicht. Journalismus fesselt mich nicht. Philosophie emanzipiert mich keinesfalls. Selbst auf dieser Seite befindet sich eine gescheiterte Philosophin, die abschreiben muss, weil es ihr an Geistmasse fehlt. Frau Emcke kann ich also nicht meinen. Mehr und mehr Journalisten verlieren den Überblick. Sie fallen zurück in ein Stadium, das nur bedauernswert ist. Das Ansehen der Universitäten wird von den Lehrlingen selbst demontiert. Am 23.Juli 2016 beschreibt eine Radiomoderatorin den Berliner Gay Pride. Sie moderiert wie ein alter lustiger Mann, der die Wahlberechtigung der Frauen noch immer nicht verkraften kann. Sie erklärt das Stonewall Inn in der New Yorker Christopher Street und sie beschreibt die Stonewall-Unruhen unangemessen heiter: „Homosexuelle wehrten sich da eben mit allen Mitteln, die ihnen zur Verfügung standen, auch mit Stöckelschuhen…“ Gab es 1969 eine Stöckelschuh-Liberalisierung für jene Männer, die mit brutalster Polizeigewalt überleben mussten? Wahrscheinlich stöckelte kein Mann durch die Christopher Street. Menschen wurden von der Polizei verhaftet, gedemütigt, denunziert, moralisch erpresst, registriert und kriminalisiert. Homosexualität gab es nicht. Es gab abartige Arschficker. Transsexuelle waren nicht transsexuell. Sie waren psychisch Kranke, die in Kliniken mit Elektroschocks behandelt wurden. Lesbische Frauen waren allenfalls frustrierte Weiber, die mit dem richtigen Kerl auf den richtigen Weg gebracht werden konnten. Wäre die heutige Gay Community in einer Gesellschaft, die lächelnd homophober wird, wahrhaft glücklich? Handelt es sich nicht um eine wirtschaftlich ausgepresste Gesellschaft, die Emanzipation, das Ganze, missverstehen muss, um anderen Menschen zu sagen, was sie im Grunde meinen? Braucht diese Gesellschaft nicht eben jene Randgruppen, um die eigenen Defizite dilettantisch therapieren zu können? Ist die Bedingung tragbar? Wer muss nach der Gleichbehandlung, nach der Eingliederung unterdrückt werden? Ist dieser Wunsch sehr gut durchdacht? Ich gehe zur Demonstration. Auf dem Weg muss ich selbstverständlich Amokläufer und Attentäter einkalkulieren. Aber schon im ersten Moment meines Eintreffens weiß ich: „Wenn mein Licht hier gelöscht werden soll, dann werde ich glücklich, mit guter Musik und in guter Gesellschaft sterben.“