interkulturelle Kommunikation

Geist

Die Party und die Rechtskunde

Die Party ist jetzt vorbei! Liebe Berliner und Berlinerinnen. Zunächst möchte ich mich für die vielen Vorfälle in meiner Branche entschuldigen! Wie der RBB vor kurzer Zeit aufdeckte, wurden Ärzte von Bestattern bestochen. Laut Strafgesetzbuch müssten sie im Gefängnis sitzen. Die Schwere der Tat macht dies absolut notwendig. Der RBB hat das nicht aufgedeckt, um Sie zu unterhalten oder zu lähmen. Der RBB deckte dies auf, damit Intitutionen, viele an der Zahl, handeln. Leider handeln sie nicht. Nun zur Rechtskunde, die ich als Bestattermeisterin beherrschen muss. Ich möchte Ihnen persönlich 2 Werkzeuge in die Hand geben, die meiner Branche die lästig und unpassende Kraft entzieht. Diese Kraft gehört Ihnen. Das Richtige zu tun ist ein ungemein gutes Gefühl. Das meint wohl auch Power to the People. Seit Jahren beobachte ich die Entwicklung in meiner Branche. Ich höre seit Jahren genau zu. Ich lese und dokumentiere seit Jahren sehr aufmerksam. Mir fällt auf, dass nicht ein Bestatter aussprach oder ausspricht, was vor allem für SIE rechtlich relevant ist. Der § 299/299a ,3, StGB: >>Wer als Angehöriger eines Heilberufs,… im Zusammenhang mit der Ausübung seines Berufs einen Vorteil für einen Dritten als Gegenleistung dafür fordert, sich versprechen lässt oder annimmt, dass er bei der Zuführung von Patienten einen anderen im Wettbewerb in unlauterer Weise bevorzuge. << Mit dem § 299/299a haben Sie nun das 1. Werkzeug, jede Pflegeeinrichtung zur Anzeige zu bringen, die Ihnen einen Bestatter empfiehlt. Sollte man Ihnen sagen, dass ein Bestatter im städtischen Bereich eine Ausschreibung gewonnen hat, dann ist das für diesen Paragraphen irrelevant. Ein Beispiel: Ein Bestatter hat die Ausschreibung der Berliner Polizei/ des Berliner Senats vor Jahren für sich gewinnen können. Er überführt verstorbene Menschen, die von der Kripo aufgefunden werden, wenn Angehörige nicht unmittelbar erreichbar sind. Deshalb darf er aber keinen Werberummel in den Polizeiabschnitten oder in Kommissariaten veranstalten. Er wurde noch nie von der Berliner Polizei besonders erwähnt oder gar empfohlen. Er bleibt extern und so bleiben ebenfalls Daten geschützt. Ein seriöser Kollege, dem ich meine Ausbildung zu verdanken habe. Sollte man Ihnen eine Ethik-Diskussion zumuten, die aus Ihrem Verstorbenen eine Sache macht, dann greift Ihr 2. Werkzeug in städtischen Bereichen, der § 331 StGB, Die Vorteilsnahme: >>Ein Amtsträger, ein Europäischer Amtsträger oder ein für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichteter, der für die Dienstausübung einen Vorteil für sich oder einen Dritten fordert, sich versprechen lässt oder annimmt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.<< Ein Beispiel: Im Jahr 2007 sagte ein Bestatter in einer Hamburger Zeitung aus: "Es sei doch auch in anderen Branchen üblich "für die Vermittlung von Aufträgen an Fremddienstleister" eine Vergütung zu erhalten." ZITAT ENDE! Der Mitarbeiter eines städtischen Friedhofes/Krematoriums gestand der Zeitung die Zusammenarbeit mit diesem Bestatter: "…erhält für jeden Sterbefall 150€ Provision." Ich habe die Hamburger Zeitung angerufen. Der genannte Bestatter hat seine Aussage nie korrigiert. Er ist nie gegen die Hamburger Zeitung vorgegangen. Laut Bericht zahlt er selbst einem Pfegeheim Provisionen für jede Vermittlung. Der Bundesverband Deutscher Bestatter darf die Dinge nicht mehr beim Namen nennen. Er erhielt laut Bericht einen Unterlassungsbeschluss von jenem Bestatter. Nun erhalte ich einen Unterlassungsbeschluss von ihm, weil ich die Dinge nicht beim Namen nennen darf. Ich werde die Ordnungshaft antreten, meine Schwester wird mich absolut würdig vertreten. Ich möchte dieser Gesellschaft, unter Mitwirkung der Presse, vorführen, wie schnell ausgebildete Menschen, die die Trauerkultur in Deutschland erweitert haben, die sich stets an gesetzliche Vorgaben hielten, im Gefängnis landen, weil einer Geld hat. Wenn meine Hinterbliebenen den Tod verkraften - dann verkrafte ich die Wäscherei einer Justizvollzugsanstalt allemal. Die Werkzeuge gehören in Ihre Hände!

Kretsche

Ich fand das Interview mit Stefan Kretzschmar ganz toll und ich merke auch in meinem Berufsbereich, dass eine Meinungsfreiheit tatsächlich nicht erwünscht ist, unterbunden wird, angefeindet wird. Der Parteivorstand der SPD schrieb mir und ich fand es wirklich prima, dass man dort nun endlich die "Bestatter in Krankenhäusern" thematisieren wird. Am Plural erfreute ich mich und erkannte einen bereits laufenden Arbeitsprozess. Ich schrieb natürlich zurück, bedankte mich, lehnte weitere Kontakte mit Herrn Michael Müller ab, bat aber um Übermittlung recht herzlicher Grüße an Herrn Kevin Kühnert; und ich gab dem Parteivorstand die dringende Empfehlung, zunächst die staatlich städtischen Microdiktaturen, die das Parteigebilde der SPD spiegeln, in die demokratische Sonne zu führen. Der Stefan Kretzschmar hat seine Meinung geäußert, die absolut glaubwürdig und denkwürdig ist. Warum? Er ist Sportler. Er hat Teamgeist. Er spielt nicht plötzlich Baketball oder Fußball. Er spielt Handball. Er kennt die Sponsoren. Er kennt ihre Habgier. Er weiß, dass er für viele Geschäftemacher nur ein Nutztier ist. Einen besseren Botschafter hätte man für diese ehrlich sportliche Aussage nicht finden können. Die Reaktionen auf seine Äußerungen zeigen, dass viele Menschen nicht mehr nachdenken können; und somit können sie nicht zum Nachdenken anregen, was weitaus schlimmer ist.

Leichentourismus

Ich lese in den Medien grauenvolle Dinge über meine Branche: "Kopfgelder.. Leichentourismus… Kapitalisten… Billigbestatter…Sterbemafia…Wettbewerbsverzerrung" Ich betrachte die SEO-Vorgänge bei Google und ich entdecke Urheberrechtsverletzungen im großen Stil. Ich lese, dass in Berlin die meisten Billigbestatter ansässig sind. Nun bekomme ich leider keine informationen darüber, wie würdig eine billige Bestattung ist, da sie nicht würdelos sein muss. Die Würde gehört zum traditionellen Bereich einer Bestattung. Die Würde ist das Zentrum eines Menschen, das sich in tradierten Bestattungen spiegelt. Nun lese ich leider nichts über Traditionen. Ich lese entwurzelte Überschriften. Wann zünde ich Kerzen warum an? Welche Blumen gehören in die traditionelle Trauerkultur? Welches Grab symbolisiert Tradition? Das anonyme Grab? Welcher Sarg gehört zu den traditionellen Särgen? Der Pappsarg oder der Papstsarg? Ich finde keine Hinweise. Ich finde auch keine Vereine oder übergeordneten Organisationen, die mir Auskünfte geben wollten. Vor einiger Zeit rief ein 84-jähriger Mann bei mir an, der die letzten Dinge für seinen noch lebenden Bruder regeln wollte. Diese letzten Dinge sollten wenig Geld kosten. Er hatte bereits ein Angebot für eine Feuerbestattung mit anschließender Urnenbestattung in Tschechien bekommen. Ich hörte, was er nicht sagte; und ich wundere mich, dass ein 84-jähriger Mann seinen Bruder, ohne jede Affinität, in der Tschechischen Republik zu bestatten gedenkt. Wäre ein spanischer Leichentourismus nach Berlin denkbar, weil der St. Michael Friedhof so günstig ist? Das wäre eine verachtenswürdige Freizügigkeit, nicht wahr?! Ein großer Teil der Berliner Bevölkerung hat sich selbst aufgegeben. Viele Menschen glauben bereits, dass sie nur noch handelbare Rohstoffe sind. Jene Menschen haben ihre Würde vor langer Zeit selbst verscharrt; um sie zu schützen. Berliner betteln nicht: "Bitte, gebt uns unsere Würde zurück!" Ein Berliner in der Tschechischen Republik begraben. Darüber muss ich nachdenken. Wie oft muss man ihn verletzt haben, dass ihm die Beerdigung seines Bruders in der Heimatstadt gleichgültig geworden ist. Jeder Hund ist mehr wert! Die Zukunft wird anders aussehen. Ganz sicher. Ich wünsche Ihnen allen einen angenehmen Übergang in das Jahr 2019.

Die Totengräber Berlins

Die Totengräber Berlins tragen Berlin zu Grabe. Berlin diente stets als Schmuck. Sie wurde gemobt, als dreckig diffamiert. Berlin wurde belogen, betrogen, verkauft und verraten. Sie wurde verdroschen. Heute liegt sie im Koma und alle treten zu. Der Schmuck wird nicht gepflegt. Der BER wurde ins Koma gedroschen. Der Flughafen wird nun künstlich beatmet. Im nächsten Jahr kommen 20 neue Staatsanwälte. Ich hoffe, dass ein Staatsanwalt den IST-Zustand des Flughafens BER genau untersucht. Wohin fließen 6 Millionen Euro jährlich? Wer leitet und überwacht die künstliche Beatmung? Haben sich Kosten und Verträge eingemogelt, die nie überprüft wurden? Wie viele unüberprüfte Menschen konnten bisher das gesamte Sicherheitssystem in Ruhe fotografieren und analysieren? Ich arbeite daran, beten hilft hier nicht mehr, dass es ein Staatsanwalt untersucht, der einen messerscharfen Verstand hat, der logisch denken kann, dem es um Berlin geht. Ich hoffe, dass ein anderer Staatsanwalt das gesamte Gesundheitswesen Berlins untersucht. Zulassungen bei der Ärztekammer, falsche und doppelte Abrechnungen, Zuführung von Präparaten, Zuführung von Patienten, Zuführung von toten Menschen. Ich arbeite daran, dass es ein Staatsanwalt untersucht, der die zweite Meile denken kann, der Lebenserfahrung hat, der Zusammenhänge erkennen kann, dem es um Berlin geht. Die Regierung Berlins ist anbiedernd wirtschaftsgefällig geworden. Das ist überheblich und gefährlich, weil städtische Mitarbeiter nicht nach den Richtlinien der Wirtschaft ausgebildet wurden. Das führt dazu, dass städtische Friedhöfe mit Fremddienstleistern kooperieren, die ihren Kunden seit 50 Jahren die Mehrwertsteuern, 7% und heute 19%, nicht ausweisen. Am Ende wird es dann peinlich und die städtischen Verwalter werden nicht mehr respektiert. Der Wohnungsmarkt wurde ins Koma gedroschen. Meine Freunde finden keine Wohnungen und sie finden keine Wohnungen für ihre erwachsenen Kinder. Die Besetzung der Gerhart-Hauptmann-Schule in Kreuzberg verbrauchte 1,5 Millionen Euro. Die bei der Stadt Berlin tätige Frau Hermann (GRÜNE) teilte der Öffentlichkeit mit: "Das können wir uns leisten." Wer ist wir und uns ?! Würde Frau Hermann (GRÜNE) für die im Koma liegende Stadt Berlin arbeiten, hätte sie das Gästehaus der Berliner Polizei bei Booking.com gefunden. Hier werden Zimmer in Reinickendorf angeboten, die im Schnitt 54,—€ kosten. Das sind im Monat also Mieteinnahmen, in Höhe von mindestens 1.620,—€. Das ist ein fahrlässiger "Maßstab". Denn dann müsste man jedem Eigentümer von Gewerberäumen raten: Vermiete Deine Räume für 8000,—€ im Monat und bau eine Staffelmiete ein." Dann müsste man jedem Wohnungseigentümer am Am Lokdepot raten: "Zieh ins Umland und vermiete Deine Immobilie für 3500,—€ im Monat." Viele städtische Mitarbeiter treten in ca. 5 Jahren ihre Rente an. Eventuell hat die Deutsche Rentenversicherung in fünf Jahren Ihre Räume vermietet, weil es nur noch Vermieter geben wird. Künstler, politische Studenten und Arbeiter gaben und geben Berlin das besondere Licht, das nur noch an einer Maschine flackert.