Wir hatten keinen Kontakt mehr

Dieser Satz ist eine gesellschaftliche Offenbarung am Ende viel zu vieler Leben. In diesem Satz steckt vor allem die Idee der amerikanischen Regierungsberater, gegen die die Menschen in Deutschland nie aufbegehren konnten. Sie merken schlicht nicht, wie schnell man eine Gesellschaft zersetzen kann. Freundschaften unter Polizisten und Feuerwehrmännern wurden spürbar verhindert. Freundschaften verhindert man zum Beispiel, wenn man Dienstpläne dauernd ändert. Eine Harmonie war spürbar nicht mehr erwünscht. Harmonie bringt Solidarität. Und plötzlich taucht ein Satz in meinem Geschäft massiert auf: "Wir hatten keinen Kontakt mehr." Dieser Satz begründet die steigende Zahl der "1 Euro-Bestatter." Die Würde galt es zu brechen. Sie war nie billig. Sie war das Wertvollste. Als die Standesämter zusammengeführt wurden, sind viele Mitarbeiter ganz freiwillig gegangen. Sie merkten, dass die Harmonie bewusst zerstört wurde. In den Jahren darauf war die Instabilität der Standesämter spürbar. Tragende Säulen, einst wie Notariate angesehen, wurden zersetzt, indem man die Ausstattung reduzierte. Die berufliche Würde eines Standesbeamten zersetzt man, indem man ihn für eine Druckerpatrone kämpfen lässt. Harmonie zerstört man, wenn man Menschen vor anderen Menschen lächerlich macht. Dieses Phänomen zieht sich durch die Landschaft der BVG und der städtischen Krankenhäuser. Deutsche Richter vermitteln ihre Erfahrungen erst am Europäischen Gerichtshof. Ein Standortwechsel scheint die Würde zu reanimieren. Politiker folgen Manuskripten, die sie selbst nicht zu schreiben in der Lage wären. Journalismus bemängelt schon lange die moderierende Haltung der Politik. Wer aber schreibt die Skripte? Donald Trump, Sohn der Zersetzung, protzt mit einer überirdischen und blendenden Familie: "America first." Dieser Slogan deckt auf, wie verstellt Deutschland ist. Herr Kleber (ARD/ZDF) ermahnte Herrn Kaeser, Chef der Firma Siemens, in einem Interview. Er stichelte und stocherte. Es ging um die Russlandgeschäfte der Firma Siemens. Herr Kaeser lächelte milde - müde durch schlecht vorgetragene Manuskripte - und sagte: "Wir pflegen seit 160 Jahren unsere Kontakte mit russischen Partnern….schließlich geht es auch um viele Arbeitsplätze in Russland." Der Chef von Siemens, Superstar aus Deutschland, erklärte mit einem Lächeln, mit welcher Eintönigkeit Zersetzungspolitik in Deutschland betrieben wird, die am Ende sogar knifflige Verschwörungstheorien aushebelt, die Ideenschmieden, Ausbildungsplätze, Arbeitsplätze und Innovation aus dem Land jagt. Deutsche Politiker erinnern mich an die krampfhafte Melania Trump. "Wir hatten keinen Kontakt mehr." Dieser Satz zieht sich durch Familien, durch echte Freundschaften, durch stabile Lebensgemeinschaften, die einst durch dick und dünn gegangen sind. Sie wurden zersetzt. Der bittstellende Bruder wurde als Bettler verlacht. Tugenden wurden mit Krankheiten verglichen. Der empathische Lebenspartner wurde als Psycho verhöhnt. Eltern wurden destabilisiert, indem man ihren starken und wilden Kindern grundsätzlich ADHS attestierte. Sozialen Frauen redete man ein Helfersyndrom ein. Soziale Männer, die Frauen unterstützten, wurden als Opfer der Emanzipation verhöhnt. "Wir hatten keinen Kontakt mehr." Ein Kreislauf. Schlecht behandelte Menschen, ihrer beruflichen Harmonie beraubt, behandeln Menschen schlecht. Ordnungsämter unterbinden, dass Freunde sich um die Bestattung eines verarmten Freundes kümmern dürfen: "Nicht Familie!" Protagonisten der Kirche haben keinen Kontakt mehr. Sie suchen den Kontakt zu Trauernden über Bestattungsinstitute, nicht über Krankenhäuser oder über Hospize. "Seelsorge? Sie müssen erst die Bestattung im Gemeindebüro anmelden." Menschen, die keinen Kontakt mehr haben, reden über Integration. Die empfindsam komplexe Multikultur steckt ängstlich in einer multideutschen Kultur fest. DIE LINKE will Konzerne besteuern, hebt Herrn Merz dann doch ins Kanzleramt, während die SPD den Kontakt zu sich selbst vermisst; und die AfD wünscht, dass sich Flüchtlinge bitte an unseren Werten orientieren. Wir hatten keinen Kontakt mehr. Dieser Satz ist eine Freikarte geworden, mit der man sogar behaupten darf: "Das war schon immer so."

Mein persönliches Interesse

Handwerker werden seit Jahren kriminalisiert. Nicht durch den Volksmund. Die Handwerkskammer könnte das auf politischer Ebene beenden. Sie unterlässt es! Wenn man sich heute einen Fußboden verlegen lassen möchte, dann spielen positive Bewertungen oder gute Empfehlungen für einen Handwerker keine Rolle. Man muss von jedem Handwerksbetrieb eine steuerliche Unbedenklichkeitsbescheinigung einfordern, Belege der Berufsgenossenschaft, Belege der Krankenkasse. Sollte eine Firma umziehen, eine Zweigstelle haben, muss man Belege kommissarisch prüfen, den Handwerker quasi verhören. "Zweigstellen dürfen keine Rechnungen stellen." Merkwürdig ist, dass alle Zweigstellen der Baumärkte ihre eigenen Rechnungen stellen. Eigentlich will man nur einen Fußboden. Kunden achten auf Details. Ein schöner Fußboden ist wunderbar. Sollte man nicht den Fahnder raushängen lassen, kann es passieren, dass man seine Vorsteuer nicht abziehen kann. Jeder Fußbodentechniker fragte zurecht: "Wollen Sie einen Fußboden verlegen lassen oder einen großen Kriminalfall aufdecken? Hoffentlich hat jener Handwerker keinen ausländischen Namen. Das bleibt verdächtig. Barzahlung ist bereits kriminell. Merkwürdig, dass Baumärkte täglich große Mengen Bargeld einnehmen. Der EURO wird vom Staat selbst abgelehnt und negiert. 1. Die europäischen Steuergesetze entlasten die Spitzelarbeit. Sie finden in Deutschland keine Anwendung, um Präzedenzfälle zu verhindern. 2. Der Staat verhindert also Europa. 3. Wenn man ein Gewerbe anmeldet, um nur aufstockend Hartz IV beantragen zu können, weil das der tatsächlich einzige Eingang in eine soziale Gemeinschaft ist, dann hat Politik keinen Durchblick, dann hatte kein Politiker je eine Vision. Handwerksbetriebe werden zukünftig noch unerträglichere Überwachungsmethoden erdulden müssen: Trockenbauer, Malerbetriebe, Maurer, Dachdecker usw. Innungen haben das bisher nicht erkennen können.

Mein Berufsbild wird politisch zerstört

Mein Beruf wurde negiert und ignoriert, veralbert und verhöhnt, heute politisch verkauft und verraten. Nicht ich habe Lust auf Politik. Die Politik hat Lust an der Spaltung und Fledderung meines Berufsstandes. Bestatter und Bestatterinnen sind Handwerker, angesiedelt im Bereich Kultur. So würde ich das kurz und verständlich beschreiben. Der erste politische Schnitt erfolgte mit dem Wegfall des gesetzlichen Sterbegeldes. Ich erinnere die Barmer Ersatzkasse, die um die 3000,—DM leistete. Dann leisteten Krankenkassen Einheitssterbegelder, in Höhe von 2.100,—DM, die sich in 1.050,—€ verwandelten, auf 501,—€ sanken, um schließlich wegfallen zu können. Der Bestatter ist der neue boiling Frog, den es im Handwerk zu zerkochen gilt. Bestatter sind zu teuer! Falsche Formel. Die Handwerkskammer hat es nicht bemerkt. Städtische Friedhöfe werden die Moderne nicht überleben. Standesämter bleiben gnadenlos unterbesetzt. Der kulturelle Teil meines Berufes wurde mit den "Körperwelten" lächerlich gemacht. Der Bezirk Mitte klagte gegen das Menschen Museum am Alex. Die Stadt Berlin wirbt auf Berlin.de mit einem Menschen Museum. Die Wortwahl erinnert mich an eine politisch andere Zeit. Das Menschen Museum drückt auf neurotische Weise aus: "Wir, in Berlin, stellen Menschen aus, die tot sind!" Das ist mehr als nur fragwürdig, denn nicht nur trauernde Menschen wissen sich mit einem Baseballschläger getröstet. Städtische Krankenhäuser schmeißen tote Menschen auf den freien Markt! Sie schreiben relevante Abteilungen öffentlich aus. Politiker einer Hauptstadt scheinen seit Jahren zu glauben, dass der dokumentierte "Berliner Filz" ein großes Kompliment ist. Politiker einer Hauptstadt scheinen zu glauben, dass die Prägung "Vetternwirtschaft und Korruption" eine Tradition ist, die man pflegen muss. Jene Traditionalisten spielen die Sparer vor. Tatsächlich öffnen sie Hintertüren; und sie bemerken es nicht einmal. Und natürlich springen meine Berufskollegen ins kochende Wasser - ohne die zweite Meile zu denken. Gesetze werden ausgehebelt. Anfällige städtische Kliniken, die seit Jahren im Fokus der Staatsanwaltschaft stehen, sind kein Renommee für ein besseres Bild meines Berufsstandes. Ich habe Herrn Wowereit (SPD) jedes Wort geglaubt, als er sagte: "Berlin bleibt billig."

Rudi ist nicht tot

Es ist schön, dass man sich auf Menschen verlassen kann. "Fridays for Future" ist ein Zeichen dafür, dass die Revolution in Deutschland tatsächlich möglich ist. Kinder gehen auf die Straße. Sie legen ihre Arbeit nieder und wollen verhindern, dass wir sterben. Sie machen das für sich und für uns gleichermaßen. Sie haben - unwissend wissend - die mutige Hannah Arendt verstanden, die in einer wunden Zeit sagte: "Einer muss aufräumen. Einer muss immer aufräumen." Ihr Satz bleibt in Erinnerung, weil er im Kontext so sachlich und so praktisch klang. Hannah Arendt lernte ich lieben, weil sie "Hans Würste" nicht übersteigert dramatisch beschrieb. Sie lief nicht in die ICH-Falle, in die UNS-Falle. Sie traute ihren Augen und ihren Ohren. Die Kinder von Fridays for Future trauen ebenfalls ihren Augen und Ohren: "Oma, was ist Schnee?" Sie fragen nicht die Mutter. Sie fragen die Alten, die Weisen. Sie springen Generationen zurück. Rudi Dutschke würde sich freuen - da bin ich mir sicher. In einer Zeit ohne politischen Zug (kommt nicht von Zucht), ermahnen genau jene Menschen Eltern, die für den Lehrermangel gesorgt haben. Erwachsene vergessen in Deutschland die Schulpflicht. Das ist neu. Kinder gehen auf die Straße. Sie kämpfen für eine Sache. Sie nehmen ihre Rechte wahr, mit allen Sinnen, die sie haben. Sie protestieren, leisten Widerstand. Sie haben sich eindeutig für das Leben entschieden. Das kann nur ein gutes Gefühl sein. Schulpflicht?! Die pseudopolitische Phrase empfängt kein Mensch. Das Lernen haben die Schüler mit 1 Plus bestanden. Die Lehre daraus ist übergroß. Eure Kinder schreiben Geschichte. Schreibt alles auf.

Die Party und die Rechtskunde

Die Party ist jetzt vorbei! Liebe Berliner und Berlinerinnen. Zunächst möchte ich mich für die vielen Vorfälle in meiner Branche entschuldigen! Wie der RBB vor kurzer Zeit aufdeckte, wurden Ärzte von Bestattern bestochen. Laut Strafgesetzbuch müssten sie im Gefängnis sitzen. Die Schwere der Tat macht dies absolut notwendig. Der RBB hat das nicht aufgedeckt, um Sie zu unterhalten oder zu lähmen. Der RBB deckte dies auf, damit Intitutionen, viele an der Zahl, handeln. Leider handeln sie nicht. Nun zur Rechtskunde, die ich als Bestattermeisterin beherrschen muss. Ich möchte Ihnen persönlich 2 Werkzeuge in die Hand geben, die meiner Branche die lästig und unpassende Kraft entzieht. Diese Kraft gehört Ihnen. Das Richtige zu tun ist ein ungemein gutes Gefühl. Das meint wohl auch Power to the People. Seit Jahren beobachte ich die Entwicklung in meiner Branche. Ich höre seit Jahren genau zu. Ich lese und dokumentiere seit Jahren sehr aufmerksam. Mir fällt auf, dass nicht ein Bestatter aussprach oder ausspricht, was vor allem für SIE rechtlich relevant ist. Der § 299/299a ,3, StGB: >>Wer als Angehöriger eines Heilberufs,… im Zusammenhang mit der Ausübung seines Berufs einen Vorteil für einen Dritten als Gegenleistung dafür fordert, sich versprechen lässt oder annimmt, dass er bei der Zuführung von Patienten einen anderen im Wettbewerb in unlauterer Weise bevorzuge. << Mit dem § 299/299a haben Sie nun das 1. Werkzeug, jede Pflegeeinrichtung zur Anzeige zu bringen, die Ihnen einen Bestatter empfiehlt. Sollte man Ihnen sagen, dass ein Bestatter im städtischen Bereich eine Ausschreibung gewonnen hat, dann ist das für diesen Paragraphen irrelevant. Ein Beispiel: Ein Bestatter hat die Ausschreibung der Berliner Polizei/ des Berliner Senats vor Jahren für sich gewinnen können. Er überführt verstorbene Menschen, die von der Kripo aufgefunden werden, wenn Angehörige nicht unmittelbar erreichbar sind. Deshalb darf er aber keinen Werberummel in den Polizeiabschnitten oder in Kommissariaten veranstalten. Er wurde noch nie von der Berliner Polizei besonders erwähnt oder gar empfohlen. Er bleibt extern und so bleiben ebenfalls Daten geschützt. Ein seriöser Kollege, dem ich meine Ausbildung zu verdanken habe. Sollte man Ihnen eine Ethik-Diskussion zumuten, die aus Ihrem Verstorbenen eine Sache macht, dann greift Ihr 2. Werkzeug in städtischen Bereichen, der § 331 StGB, Die Vorteilsnahme: >>Ein Amtsträger, ein Europäischer Amtsträger oder ein für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichteter, der für die Dienstausübung einen Vorteil für sich oder einen Dritten fordert, sich versprechen lässt oder annimmt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.<< Ein Beispiel: Im Jahr 2007 sagte ein Bestatter in einer Hamburger Zeitung aus: "Es sei doch auch in anderen Branchen üblich "für die Vermittlung von Aufträgen an Fremddienstleister" eine Vergütung zu erhalten." ZITAT ENDE! Der Mitarbeiter eines städtischen Friedhofes/Krematoriums gestand der Zeitung die Zusammenarbeit mit diesem Bestatter: "…erhält für jeden Sterbefall 150€ Provision." Ich habe die Hamburger Zeitung angerufen. Der genannte Bestatter hat seine Aussage nie korrigiert. Er ist nie gegen die Hamburger Zeitung vorgegangen. Laut Bericht zahlt er selbst einem Pfegeheim Provisionen für jede Vermittlung. Der Bundesverband Deutscher Bestatter darf die Dinge nicht mehr beim Namen nennen. Er erhielt laut Bericht einen Unterlassungsbeschluss von jenem Bestatter. Nun erhalte ich einen Unterlassungsbeschluss von ihm, weil ich die Dinge nicht beim Namen nennen darf. Ich werde die Ordnungshaft antreten, meine Schwester wird mich absolut würdig vertreten. Ich möchte dieser Gesellschaft, unter Mitwirkung der Presse, vorführen, wie schnell ausgebildete Menschen, die die Trauerkultur in Deutschland erweitert haben, die sich stets an gesetzliche Vorgaben hielten, im Gefängnis landen, weil einer Geld hat. Wenn meine Hinterbliebenen den Tod verkraften - dann verkrafte ich die Wäscherei einer Justizvollzugsanstalt allemal. Die Werkzeuge gehören in Ihre Hände!