Die Manie Gesetze zu beugen

Die "politischen Vorbilder" - weltweit - haben gefährliche Manien in Gesellschaften kultiviert. Führung durch Vorbild. Die Gesellschaft wird seit Jahren beeinflusst, sie ahmt nach. Das wird unser demokratisches Rechtssystem völlig in die Knie zwingen. Früher oder später. Auch meine Branche ist nicht verschont geblieben. Ich persönlich halte mich strikt an Gesetze. Was meint das? Eine Frau möchte ihren Freund bestatten. Das ist sehr nobel und sehr ehrenwert. Nun stellt sich heraus, dass der unverheiratete Freund Eltern hat. Viele Bestatter, die keine Rechtsgrundlagen kennen, weil sie nie fundiert ausgebildet wurden, führen die Bestattung durch. Es ist schwer einen Auftrag abzulehnen, weil die Einnahme lockt, weil ein Nein sprachlich trainiert werden muss. Hier wird nicht selten das Gesetz verbogen und gebeugt: "Die Eltern waren nicht nett. Sie waren nie interessiert. Der Kontakt wurde nie gepflegt. Die Mutter war auch immer so aggressiv. Der Vater hat den Sohn enterbt." Kaufleute werden schnell über dem Gesetz platziert. Die "Vorbilder" sorgen für diese reflexartig manische Handlung. Der Weg des geringsten Widerstandes ist schlicht einfacher. Gesetze wurden gemacht, um Subjektivität in Objektivität zu verwandeln. Die Eltern könnten hässlich sein. Sie könnten Aliens anbeten, den Mond anheulen. Sie könnten sogar die AfD wählen. Sie müssen niemandem gefallen. Auch ungeduscht und arrogant bleiben sie die Bestattungsberechtigten. Sie haben sogar das Recht am Leichnam. Ein Testament, eine Patientenverfügung oder eine Vollmacht der Eltern überträgt das Recht auf eine andere Person. Es ist oft ein Umweg. Manchmal ist es auch unangenehm. Selten ist es unmöglich. Nehmen wir zum Beispiel die Wohnraumzweckentfremdung. Etliche Bezirksämter in Berlin haben aufgegeben, so die Süddeutsche Zeitung. Sie entlarven keine Ferienwohnungen mehr. Sie verhängen keine Bußgelder. Das ist eine peinliche Kapitulation, die zeigt, dass das Rechtssystem in die Knie gezwungen werden kann. Hier haben "politische Vorbilder" ganze Arbeit geleistet. Feriengäste sind plötzlich Untermieter, Freunde, die auf eine Katze aufpassen, Freunde des Wohnungseigentümers, die einen Wasserschaden hatten. Das Rechtssystem kapituliert! Wie verändert sich eine Gesellschaft, die das beobachtet? Was passiert, wenn der Gesetzgeber die Türen öffnet und sich beugt? Meine Art gefällt dann nicht mehr. Meine Religion könnte dann auch nicht mehr gefallen. Man könnte Hausverbote und Strafanzeigen bei Gericht verlachen, um die Fenster auch noch aufzureißen. Man könnte in einen Supermarkt gehen, Verpackungen aufreißen und vor Ort naschen: "Es war ein Versehen, kein Diebstahl." Wer glaubt, dass Berlin noch eine intakte Linke hat, der irrt mächtig. Wer suggeriert, dass eine Linke für eine Inflation verantwortlich zeichnet, die die Rechten für sich ausschlachten könnten, der findet nicht einmal mehr seinen Kompass im Smartphone, um einen Sonnenaufgang erleben zu können. Objektiv erkennt, dass jeder Mensch politisch ist. Subjektiv ist immer ein Rechtsbeuger - immer!

Schulden

Jeder Mensch in Deutschland, also auch jedes Kind, hat sich im Ausland verschuldet. Jeder von uns muss aktuell etwa 28.000 Euro tilgen. Hinzu kommen natürlich die Zinsen. Was heißt das eigentlich? Wir sind abhängig. Wir müssen extrem nett zu unseren Gläubigern sein. Wir können nicht wirklich sparen. Erwachsene Kinder haben effektiv kein Geld zur Verfügung, um die Bestattung ihrer Eltern zu bezahlen, denn wir haben Schulden. Was verbindet uns? 4 Billionen Euro Schulden. Wir können uns nicht treffen. Wir können keine Feste feiern. Wir können nicht einkaufen gehen. Wir können keine Blumen zu einer Beerdigung mitbringen. Wir können nichts spenden. Wir können uns keine Delikatessen leisten. Wir müssen dankbar sein, denn wir sind offenkundig kreditwürdig. Die Niederlande gibt uns das meiste Geld. Luxemburg gibt uns auch extrem viel Geld. Großbritannien gibt uns Finanzspritzen. Die USA findet uns noch kreditwürdig. Frankreich, selbst extrem verschuldet, gibt uns Kredite. Die Schweiz gibt uns gerne Kredite. Irland steckt uns was zu, wenn wir blank sind. Japan findet uns solvent. Wir pumpen auch Italien an. In Belgien holen wir uns auch oft Geld. Wir pflegen "gute" Beziehungen zu unseren Gläubigern. Wir lächeln und sind unendlich dankbar. Tatsächlich - und das soll keiner sehen - sind wir fragil, unsicher und ängstlich, weil wir natürlich die Solventen mimen. Schulden sind immer belastend, weil man Kampagnen fürchten muss. Die Älteren erinnern sich sicher noch an die Asienkrise. Thailand war plötzlich ein fragwürdiger Geschäftspartner. US-Banken schürten Panik. Das sprang auf Südkorea über. Noch nie gab es vor der Krise Obdachlose in Südkorea. Plötzlich schon. Dieses Panikding sprang auf Indonesien über. Plötzlich gab es dort Straßenschlachten. Was passiert, wenn ein Gläubiger uns nicht mehr solvent findet? Was, wenn ein Gläubiger Panik bekommt? "Deutschland hat zu viele Steuern. Deutschland crasht den eigenen Mittelstand. In Deutschland gibt es immer weniger Fachpersonal. Das Gewerbe zieht von Berlin nach Brandenburg. Deutschland kommt nach Corona nicht mehr auf die Beine. Die Menschen in Deutschland sind ausgebrannt. Der Apparat wird auch immer größer. Deutschland rottet das eigene Handwerk aus. In Deutschland werden Männer Kanzler, die Cum Ex-Geschäfte deckten; und Frauen, die mit der Rohrpost operieren." Was passiert, wenn Großbritannien Kredite sofort fällig stellt, weil ein latent verschuldeter Journalist in Deutschland wiederholt über den Brexit lacht? Was würde passieren, wenn Amerika Panik verbreitet, weil ein Politiker laut denkt: "Merkwürdig, Russland machte weltweit kaum Schulden." Joe Biden wäre vielleicht düpiert und spürte einen Seitenhieb, weil sein Land die meisten Schulden hat. Er stellt unsere Kredite fällig, weil er natürlich keine Kommunisten finanziert. Was würde dann passieren? Deutsche glauben noch immer an Verträge, wie die Kanzlerin. Vielleicht löst der Vertragsbruch von Präsident Putin eine Panik aus und Luxemburg stellt die Kredite auf fällig: "Deutschland handelt zu phlegmatisch. Das ist immer ein Risiko für Kreditgeber." Was passiert, wenn Deutschland in der Welt keine Wertschätzung mehr erfährt, wenn der Ruf komplett ruiniert ist? Was passiert dann?

Work-Life-Balance

Die spinösen Predigten um eine Work-Life-Balance haben alles aus der Balance gebracht. Die Falschen fordern Grundrechte, während Hinterbliebene Monate auf Ihre Witwenrente warten müssen. DAS ist eine massive Einschränkung der persönlichen Freiheit. Sicher stören die Witwen die Work-Life-Balance. Sie unterbinden sicher die Freiheitsrechte von…wem auch immer. Eine Bekannte meldet ihrer Hausverwaltung, dass die Rauchmelder alle 2 Minuten schrillen. Sie stört die Work-Life-Balance einer Organisation, die ihre Freiheitsrechte in Gefahr sieht: "Das geht nicht nur Ihnen so." Fachkompetente Aussagen werden freiheitlich durch Pampigkeit ersetzt. Ich melde einer Hausverwaltung seit 5 Monaten einen Wasserschaden. Ich störe natürlich die Work-Life-Balance und die Dialoge mit dem Schadensverursacher, der seine Freiheit bestimmt in Gefahr sieht. Sicher wird er bald das Grundgesetz zitieren. Ich warte im Grunde auf den Tag, an dem Verwaltungen schreiben: "Freiheitlich fließendes Wasser, das Etagen flutet, gehört zur persönlichen Entfaltung eines jeden Eigentümers, wir können diesen fengshuistischen Akt nicht unterbinden, weil es zudem unsere Work-Life-Balance massiv stört." Ich klaue (fachlicher Terminus) einer Verwaltung Zeit. Steinmetze und Bildhauer erfahren in diesen Tagen eine Lohnerhöhung. 50 Cent brutto! Und nun verdienen sie 13,50€ die Stunde. Zunächst muss auffallen, dass Politik und Wirtschaft ihre Work-Life-Balance penibel stabilisiert haben, denn der Umrechnungsfaktor 1,95583 zeigt, dass die Löhne einst bei 26,40 DM lagen. Die Handwerkskammer verbucht und vereinnahmt Beiträge der Firmen nach Umsätzen. Das allein dürfte ihre Life-Balance bereits massiv belasten. Der Steinmetz wird sicher bald obdachlos sein, weil ihm die Staublunge sicher ist. "Wir sind so ein reiches Land!" Er bekommt ein kostenloses Mittagessen. "Jeder Mensch hat das Recht auf ein kostenloses Mittagsessen." Sicher stören Menschen die Grundrechte derer, die den berühmten goldenen Boden, der Deutschland und Europa weltberühmt gemacht hat, schlicht verzocken. Es gehört zu den Freiheitsrechten! Das Recht auf Demontage. Das Recht auf Eingriffe in die Grundrechte anderer Menschen. Die Work-Life-Balance gehört im Grunde ins Grundgesetz. Wir haben das Recht unausgebildet auszulaufen und uns, auf Kosten der anderen, zu entfalten. Das Recht, Fachwissen und Gesetze zu verdrängen, gehört ins Grundgesetz. Menschen haben das Recht auf eine Balance, die andere erarbeiten müssen. Es gehört ins GG, dass Menschen das Recht auf Rechte haben, die sie freiheitlich mit Füßen treten dürfen. Die Witwe? Der Steinmetz? Wir erklären sie zu Feinden unseres reichen Landes, das kolossale Grundgesetze im wahrsten Sinne des Wortes verabschiedet hat. Die Work-Life-Balance-Gesetze sollten nun endlich verkündet werden.

Christopher Street Day 2022

Zunächst muss ich sagen, dass alle Demonstrierenden unheimlich gut aussahen! Ich bin in eine unfassbare Freundlichkeit eingetaucht, die mir das Gefühl von zuhausesein gegeben hat. Menschen aus allen Nationen wünschten sich einen Happy Pride; junge Menschen boten auf einfachen Pappschildern einen Hug 4 free an. Ich persönlich habe viele Menschen umarmt und muss sagen: Die Demonstrierenden dufteten alle extrem gut. Berührt hat mich die Tatsache, dass Eltern mit ihren Kindern kamen. Ich kann Konservativen und Hardlinern die Sorge von ihren zarten Schultern nehmen. Die Mädchen trugen hübsche Regenbogenkleider. Die Jungs trugen Shorts. Es gibt in der Community also keine psychotischen Eltern, die ihren Söhnen im Schlaf ins Ohr flüstern: "Du willst Kleider tragen…Du wolltest schon immer Kleider tragen…und Perlenketten." Auf einem Plakat stand: Fuck the Gender role. Hier reift eine neue Kultur, die Yohji Yamamoto, japanischer Designer, schon vor langer Zeit auf den Laufsteg brachte. Adidas zum Beispiel hat aktuell ein Sportkleid auf den Markt gebracht, das muskulöse Männer präsentierten. Jason Momoa, der Aquaman, lackiert sich die Fingernägel und bindet seine langen Haare mit gerafft altrosafarbenen Stoffbändern - passend zu seinem roséfarbenen Anzug. Der CSD zeigte ungemein viele sportliche Menschen. Ich hatte den Eindruck, dass sich die Demonstranten auf den CSD vorbereiteten. Sie wollten offenkundig füreinander gut aussehen. Scheinbar ist der CSD immer ein besonderer Anlass - natürlich auch für fantasievolle Kostüme. Leider muss ich aber feststellen, dass viel Alkohol konsumiert wurde. Viele Menschen wollten nicht genießen. Viele Menschen wollten sich die Kante geben. Warum ist das so? Leider muss ich schreiben, dass die Demonstrierenden nicht mehr den Flow haben. Das liegt an der schlechten Organisation, die sich ganz toll findet und das auch in der Süddeutschen Zeitung verkündet. Bayer, Mercedes Benz, Pay Pal, Mastercard, Amazon, FDP, SPD…, die ihre Werbung an den Start brachten, haben den Flow übernommen. Sie schreien es förmlich in die Welt: "Ihr lauft für uns. Ihr tanzt zu unserer Musik. Ihr tanzt nach unserer Pfeife. Ihr könnt nichts ohne uns." Konzerne sind kommerziell. Das ist ihre Natur. Sie gehen einkaufen, wenn sie Kaufkraft wittern. Welche Einnahmen hat also der CSD-Verein, durch Werbebanner, Standmieten, Lizenzverträge, Startkosten Trucks, generiert? Was passiert mit den Einnahmen, nach Abzug welcher Kosten? Vor dem Wagen der FDP stand ein auffälliger Mann im bunten Konfettianzug. Er trug eine Kreissäge von Stetson und eine blaue Fliege. Er sah mich und meine etwas wuchtige Kamera sofort; und er blickte auffallend ernst hinein. Kein Lächeln, kein Zwinkern, keine Mimik. Ich verstand dann ziemlich schnell, dass er eine Fotojournalistin vermutete, die seine Parteikarriere äschern könnte: CSD-Konfetti-Exzesse in Berlin und Champagner-Hochzeiten auf Sylt. Das mutete eigenartig, denn der Truck versprach UNITED und LOVE. Als Journalistin hätte ich eher die beiden aufgepusteten Unicorn-Schwimmringe, die auf dem Truckdach klebten, ins Visier genommen, weil einem Exemplar die Luft ausgegangen war. Warum lassen sich Demonstranten schlicht den Flow nehmen? Wo waren die queeren Unternehmen? Wo war der Quilt, der an die Verstorbenen erinnerte? Eine junge Frau machte auf den Tod vieler Frauen in Italien aufmerksam, die im Jahr 2022 zu Tode gebracht wurden. Sie trug ein einfaches Schild aus Pappe, an das sich niemand erinnern wird. Das ist bedauerlich.

Pride & Leadership

In Deutschland muss man Führungspersönlichkeiten in Amerikanismen einpacken. In diesem Land verirren sich Menschen nicht nur in Geruchsklagen. Sie verirren sich in der Vergangenheit, wissen sich in der Gegenwart; und so verpassen sie die Zukunft. Ich persönlich bemerke in meiner Generation viele fast 60-Jährige, die im Stadium eines Teenagers steckengeblieben sind. Warum das so ist können kompetente Fachleute auflösen. Ich erkenne den resultierenden Führungskräftemangel. PRIDE. Am kommenden Samstag begehen hoffentlich viele Menschen den sogenannten Christopher Street Day. Für viele Menschen eine schillernde Parade, eine Party. Im Kern ist es eine Demonstration. Es geht schon lange nicht mehr NUR um gleiche Rechte für alle. An diesem Tag demonstrieren im Kern Führungskräfte, Leader, Anführer. Nicht die Gesellschaft duldet und erlaubt - in hochnäsiger Toleranz. Klar und deutlich muss werden, dass Menschen, die den Mainstream nicht leben, jenen Mainstream über die Jahre verändert haben. Zunächst setzen sich Menschen, klein oder groß, in ihren Familien auseinander. Menschen behaupten seit Jahrzenten ihren Standpunkt, ihr Leben, in ihrem nächsten Umfeld. Sie agieren also als Leader. Sie führen an! Zu diesem Christopher Street Day gehören also Eltern, Geschwister, Arbeitskollegen, Freunde und Verwandte. Medien zeigen einen scheinbaren Mainstream, der so nicht stimmt. Sie untermauern im Grunde nur die vergangenen Thesen: Der schwule Mann rennt mit einer Federboa durch seine Firma. Püppi, Anke Engelkes billige Mainstream-Lesbe, öffnet ihre Bierflaschen wahrscheinlich mit den Zähnen. Mainstream produziert immer nur destruktiven Mainstream. Leader führen sich und andere Menschen in die Zukunft. Angela Merkel feiert ihren Ruhestand! In Deutschland diffamiert man Leadership: "Jetzt macht sie 'n' Affen." Michelle Obama motiviert die jungen weiblichen Leader Amerikas. Barack Obama aktiviert die jungen Leader Amerikas. US-Schauspieler motivieren junge Leader. Oprah Winfrey spricht in Universitäten über Leadership. Ganz Amerika scheint auf den Füßen zu sein - sogar die Tochter von Diana Ross. Time is up! Die Zeit ist angebrochen - um klar zu sagen: PRIDE braucht nicht die Toleranz einer Gesellschaft, die sogar eigene Leader verlacht und erstickt. PRIDE ist keine devote Haltung. PRIDE zeigt sich und führt sich in die Zukunft. PRIDE duckt nicht ab. PRIDE hat schon lange keine Angst mehr; nicht vor Schlägen, nicht vor Schüssen, nicht vor Beschimpfungen. PRIDE entfaltet sich, breitet die Flügel aus und vertraut auf die eigenen Kräfte. Eine weltweite Community, die gigantisch viele Leader vereint und verbindet, feiert in diesem Monat ausgelassen. Happy PRIDE!