Trauer und Mehrfachbelastungen

Der Apparat, als Verwalter und Vertreter vieler Menschen, belastet eben jene Menschen. Warum wählen Menschen einen uneffektiven oft schlampig geführten Apparat? Warum nicken Menschen etwas Falsches ab? Weil sie nicht animiert werden. Ich traf vor vielen Jahren eine über die Maße intelligente Frau, die mir Folgendes erklärte: "Menschen wollen nie verändert werden! Sie wollen sich immer selbst verändern!" Barbara K. wäre eine gute Bürgermeisterin. Für einen verfilzten Apparat ist sie zu intelligent. Kein Politiker würde sie aufstellen, weil sie sich nicht verändern lässt! Hier sehe ich den Beweis dafür, dass Politiker ihren Auftrag ignorieren. Das führt direkt in eine mentale, soziale, finanzielle Insolvenz. Ich belege die politischen Auswirkungen: In Berlin planen Architekten ein Haus, das Handwerker solide aufbauen. Jede Steckdose, jeder Schalter funktioniert. Das Fundament ist stabil. Das Dach bricht nicht ein. In einer Zeit des billigen Geldes können viele Menschen Geld beschaffen und sich eine Wohnung in diesem Haus kaufen. Die Verfassung, das Wohnungseigentumsgesetz, müssen sie nicht kennen. Sie müssen dieses Gesetz auch nicht verinnerlichen. Sie können ins Ausland gehen und ihre Wohnung vermieten - für möglichst viel Geld. Sie können Grundstücksbesitzer spielen und Hausbesitzer auch. Sie können vertuschen, dass sie im Grunde nur einen minimalen Eigentumsanteil einer gesamten Illusion besitzen. Der Bauherr des Hauses ist intelligent. Er setzt einen Verwalter ein. Dieser Verwalter kennt das Haus gut. Er beherrscht seine kaufmännischen Fähigkeiten. Die Abrechnungen stimmen. Der buchhalterische Hausspiegel ist schlüssig. Dieser Verwalter kann sich artikulieren. Er kann sich erklären. Er kennt die Gesetze. Er ist klug vorausschauend und schließt Wartungsverträge ab. Der Verwalter ist intelligent. Das ist doof, denn die Eigentümer reden bereits in der Wir-Form: Wir sind der Meinung… In unserem Haus haben Eigentümer im Ausland keine Sonderrechte. Die Beiräte fabulieren sich selbst zu Vorständen. Das Wort Mieter haben sie aus ihren Synapsen entlassen; denn auch jene Handwerker, die das Haus aufgebaut haben, werden in diesem Haus nicht wohnen dürfen. Der Aufstand der Zwerge hat nämlich massiv begonnen. Die Intelligenten stören und so muss die intelligente Verwaltung weg. Die Eigentümer in diesem Haus werden fünf Verwaltungen verheizen, bis die Buchhaltung ein lappiger Zahlensalat ist. Die Beiräte werden nicht ausgetauscht. Die Wahlen zeigen ein Gewicht von Gleichgültigkeit und Gutmütigkeit: 5600 : 221. Das bestärkt "Großgrundbesitzer" und plötzlich fließen Schwarzgelder, plötzlich müssen Budgets nachträglich aufgestockt werden. Die Kommunikation läuft nicht über den Verwalter. Sie läuft über WhatsApp. Das findet wiederum der letzte Verwalter toll. Er überlegt sich, dass er bestimmte Guthaben nicht mehr auskehren muss. Dieser neurotische Unfug, den auch Mieter bezahlen müssen, stellt die Mehrfachbelastung zur Schau, die natürlich auch Trauernde zu tragen haben, weil sie zu intelligent sind! Sie lassen sich nicht verändern! Sie verändern sich selbst - aus sich selbst heraus! Dabei wird mir klar, dass ich nicht die Trauerkultur in Deutschland verändert habe. Ich habe Menschen geholfen die Trauer und den Abschied anders zu betrachten. Sie selbst haben die Trauerkultur dann verändert. Sie sind echte Politiker.

Das Schweigen der Lämmer

Dieser Film mit Sir Anthony Hopkins und Jodie Foster - in Großbritannien wäre sie schon längst eine Dame - zeigt mir persönlich ziemlich deutlich, wie schnell ich selbst gut und schlecht, richtig und falsch zu vergessen bereit bin. Das funktioniert, weil es in dem Film keine Bestatter im Einsatz gibt, die mit Angehörigen eine Bestattung besprechen. Dieser Film lebt von klassisch amerikanischen Übermenschen, die immer dann kommen, wenn die Arbeit der Polizei endet. Agentin Starling, Tochter eines getöteten Polizisten, toughe Athletin, intelligente FBI-Agentin fürchtet sich nicht vor Ratten oder Spinnen in einem Keller. Sie stellt sich einem Monster. In musikalisch komponierter Panzerglasatmosphäre trifft sie auf einen asketisch spirituell gekleideten Akademiker, der sie bereits an ihren Schuhen erkennt, der ihre Düfte und ihr Verhalten so messerscharf analysiert, dass der weltliche Zuschauer ins Stadium eines YPS Heft-Agenten schrumpft. Sie heißt nicht Frau Starling. Sie heißt Agentin Starling oder einfach nur Starling. Die sozialen Umgangsformen werden aufgelöst. Der Psychiater verlässt seinen Platz, hat die Seiten auf stilvolle Weise gewechselt. Quid pro quo heißt etwas für etwas, dies für das. Der Akademiker tötet den Stillosen, der Starling düpiert. Er tötet den Gefängniswärter, der ihn mit Religionsprogrammen demütigt. Doktor Lector verwandelt das Töten in einen Kunstraum: "Bereit, wenn Sie es sind." Er ist kultiviert, liebt die klassische Musik und gutes Essen. Rein zufällig (!) ist der schmuddlige Typ ein Transsexueller, der im Grunde keine wirkliche Umwandlung möchte. Er ist einfach ein kranker Typ mit gelben Fingern. Seine Art zu töten ist billig. Er legt sich einen Gipsarm an, bittet eine Frau um Hilfe, die zufällig (!) die Tochter einer Senatorin ist. Er ist ein Perverser, der Frauen in ein Verlies sperrt, um sie dann zu häuten. Er ist durch und durch ungebildet. Creme es sich mit Lotion ein ist jener Satz, der ihn zum Abschuss freigibt. Er ist kein Akademiker, er ist nicht Doktor Lector. Mit dem Flug eines Falters öffnet Starling ihr Holster im Haus des Psychopathen. Sie atmet sich energisch aufgewühlt durch dunkle Räume und findet das Opfer. Die Tochter der Senatorin befindet sich in einer hysterisch desolaten Verfassung. Starling erschießt den schmuddligen Psychopathen, der noch am Ende Katz und Maus spielt. Sie schießt instinktiv, holt jede Kugel aus dem Magazin. Mit dem Tod des Frauenhäuters atmet jeder Zuschauer aus. Die FBI Agentin, gegen die Anweisung ihrer Behörde agierend, rettet im Alleingang das Gute, das langsam in zerknautschte Brustkörbe einzieht. Gleichermaßen wurde Doktor Lector, der kultivierte Akademiker, befreit. Er bekundet sogar seine humanistische Frauenliebe in einem letzten Telefonat mit Starling, der erfolgreich ausgezeichneten Agentin. Diese letzte Szene erinnert ohne Zweifel an ein manipuliertes Evangelium. Hier verkündet der Prophet Jesaja (Jes 43,1): "Der Herr spricht, der Dich geschaffen hat: Fürchte Dich nicht, denn ich befreie Dich. Ich rufe Dich bei Deinem Namen, mein bist Du! Wenn Du durch Wasser gehst - ich bin bei Dir; wenn durch Ströme - sie werden Dich nicht überfluten. Wenn Du durch Feuer schreitest, wirst Du nicht brennen, und die Flamme wird Dich nicht versengen." Doktor Lector verwandelt die bewaffnete Maschine in eine Frau, indem er sie Clarice nennt. Die Zuschauer sind beeindruckt. Der eigene Wandel der Gefühle grenzt an Magie. Der extrem fragile Glaube an Wunder, die Menschen vollbringen, entfaltet sich. Und deshalb würde kein Mensch unmittelbar nach dem Film den Müll in den Keller des eigenen Hauses bringen. Die Dunkelheit ist nicht nur dunkel. Sie ist gefährlich und mächtig. So ziemlich alle Menschen sind sich einig, dass man nachts keinem schmuddligen Mann mit Gipsarm hilft. Der muss seine Couch allein in einen weißen Lieferwagen verfrachten können. Dem schmutzigen Mann kann man bestenfalls eigene Schäden andichten. Nun kommt heute die Süddeutsche Zeitung mit einem Artikel über Polizeiarbeit um die Ecke. Die Überschrift entlarvt nicht nur eine gefährliche Doppelmoral. Sie entlarvt neurotische YPS Heft-Agenten: "Polizisten haben in Deutschland seit 2010 mindestens 133 Menschen erschossen. Jedes zweite Opfer war wohl in einer psychischen Notsituation. Warum mussten sie sterben?" Der Glaube an Wunder und Heldentaten, die Menschen vollbringen können, schwindet unmittelbar. Ich bin froh, dass ich am Tag X nicht in Orlando war. Ich bin froh, dass ich am Tag X nicht mit Freunden in Hanau war. Derartige Headlines manipulieren das soziale Leben akut, war ich bisher der Meinung, dass die Polizei das Gute beschützen soll, damit Bestatter nicht die Freigaben von Ermordeten bei der Kripo abholen müssen, damit das soziale Leben generell und für Angehörige leichter wird. Bei Hellweg in der Yorckstraße hat ein Mann ein Teppichmesser gestohlen. Teppichmesser sind keine Messer, gelten also nicht als Waffe. Er schrie den Abteilungsleiter wüst an, beschimpfte ihn auffällig, drohte verdreht mit der Polizei, als er erwischt wurde. Er erklärte also weder seine Armut noch die Misere über einen unverlegten Teppichboden. Da er glücklicherweise niemanden mit dem Messer verletzen konnte, wurde er natürlich nicht getötet. Bei dem blassen Abteilungsleiter hat sich kein Mensch bedankt. Er ist kein Held, weil er verantwortlich dafür gemacht wird, dass Journalisten keine Therapeuten geworden sind. Wenn man Plätze manipuliert, dann manipuliert man auch Gesetze. Ich nenne ein braves Beispiel. Viele Menschen manipulierten, dank fragwürdiger Juristen, die Nichtraucherschutzgesetze und die Arbeitsstättenschutzgesetze. Allmachtsfantasien beeindruckten Richter bedenklichst, mit Geschichten gegen Raucher, die keinen Oscar holen würden. Völlig falsche Urteile in der Vergangenheit sind bezeichnend und auch amüsant. Warum? Vor jeder Tür der Kriminalpolizei, der Meldestellen, der Gerichte wird geraucht, stehen sogar Aschenbecher. An jedem Nebeneingang eines Krankenhauses stehen Aschenbecher, sogar für Patienten. In jedem Hospiz dürfen Besucher und Patienten auf ihrer Terrasse rauchen. Nirgendwo stehen Schilder: Bitte rauchen Sie nur am Haupteingang. Die emotionale Welt von psychisch Kranken muss nicht stümperhaft analysiert werden, wenn man freundlich Gesetze einhält. Andernfalls züchten wir den Dr. Lector, der frisst, wann immer er Hunger hat.

Den Tod umgehen

Es gehört zur natürlichen Abwehrhaltung gesunder Menschen, dass sie den Tod umgehen möchten. Gesunde Menschen leiden nicht unter paranoiden Wahnvorstellungen. Sie sind weder neurotisch noch narzisstisch. Gesunde Menschen wissen, dass man aus dem Leben nie lebend herauskommt. Gesunde Menschen sind also nicht ernsthaft an einer Geisterwelt interessiert. Gesunde Menschen sehen in einer Geisterstadt keine Geister. Sie beschreiben eine stupide Leere, die ihnen überhaupt nicht gefällt. Ein lebendiger Autofahrer, der auf einer falschen Fahrbahn fährt, wird nur deshalb Geisterfahrer genannt, weil eine Nachricht unnötig aufgeblasen werden muss. Nach dem Tod meiner Mutter fiel mir auf, dass fremde Menschen ihren eigenen Tod umgehen wollten. Sie versicherten mir ihre Empathie wie eine Headline; und dann folgte ein typisch deutsches a-b-e-r…Sie zählten mir meine Erfolge auf, sie erkannten meine Stärken und meine unerschöpfliche Power. Im Grunde genommen schickte mich die Gesellschaft anschaffen: Arbeit, Steuern, Abgaben, Spenden, Beiträge. Ein einziger Mensch, in meinem bisherigen Leben, sagte mir klar und völlig ausgeglichen: "Da hast Du früh etwas Schlimmes erlebt." Ab diesem Moment änderte sich mein Hörverhalten schlagartig. Für meinen Beruf war diese Begegnung ein absoluter Segen. Für mein gesellschaftspolitisches Leben in Deutschland war diese Begegnung ein Fluch. Politiker in Deutschland haben bisher nie über Reichtum schwadroniert. Frau Klatten und die Aldi-Brüder leben und lebten unauffälliger als Herr Spahn. Die Familie eines Schusters plustert sich nicht dramatisch auf, weil seine drei adidas-Streifen zum bekanntesten Markenzeichen der Welt gehören - nach Malboro und Coca Cola. Es ist schon spannend, dass Politiker über ein Bürgergeld reden aber die Bürger nie nach ihren Wünschen fragen. Herr Hartz wurde offenkundig nach seinen Ideen gefragt. Mit ihm wurde Arbeit und Erfolg in diesem Land pathologisiert. Wir gehen arbeiten, weil wir Probleme haben, weil wir uns mit unserer Arbeit therapieren. Wir wollen die Liegenden schikanieren. Die Gesunden, die ihre Kinder wachsen sehen wollen, gehen nicht arbeiten. Sie sind die Helden, die mit den Armen an einem Tisch sitzen. Es ist eine neue Religion. Es ist weder links noch rechts. Das wäre die falsche Fährte. Kein Mensch nimmt den Armen das Brot (Geld) weg. Das Geld der Armen wird schließlich geteilt. Eine neue Logik wurde von Herrn Hartz installiert. Die einfachsten Feststellungen enden in maßlosen Angriffen. Kritiker sind Kapitalistenschweine, gar neidisch auf kluge Hartzer-Schachzüge. Eine deutsche Bank errechnete - inmitten der schrecklichen Pandemie - wie viel Geld an die Börsen fließen wird. Trader kurbelten mächtig ihre Werbung an, weil Menschen mit ihren Corona-Hilfen an die Börse gehen sollten. Gab es Kritik von der Politik? Krypto-Währung wurde gekauft. Mit Steve Jobs wurde der lackiert überpflegte Banker abgeschafft, weil die alte Strategie verbraucht war. Mit dem Crash 2008 wurde der klassische Banker endgültig eingeäschert. Steve Jobs war ein Guru. Frau Holmes war nur ein Fake, die dachte, dass man ihn mal eben kopieren kann. Mit FTX kam Samuel Bankman-Fried auf die Bühne der CEOs. Ein Börsenguru, dem man an der eigenen Haustür keine 50 Euro geben würde. Krypto ist noch keine Währung. Krypto fließt, wie Strom, läuft wie Wasser, zieht wie Wolken. Im Grunde ist Herr SBF ein Fake-Hartz, der den Armen das Brot wegfrisst. Er zerstört die Idee einer revolutionären Währung. Ein Mensch, der sich kein Bankkonto leisten kann, verkauft eine schöne Schale. Ein Käufer bedient seinen Schalter und bei dem Verkäufer brennt dann das Licht. Das wird nach dem FTX-Skandal natürlich nicht erwähnt. Sofort soll Krypto reguliert werden, also zentralisiert werden. Die nächsten schlechten Verwalter verpfuschen eine bahnbrechende Idee. So werden die Reichen reicher! Die Kritik ist nicht links oder rechts. Die Kritik stört das immer gleiche Mantra, die immer gleiche Trance. Jede Kritik schubst einen Guru vom Sockel, stört den Sonnengruß, eine Zeremonie im Far Out, kann dem Osho keinen Rolls Royce gönnen. Menschen versuchen den Tod zu umgehen. Den fürchten sie heute über die Maße. Das Leben lieben sie deshalb keineswegs; und deshalb blasen und pusten sie sich selbst auf. Seriöse Namen werden stupid beschädigt. Das führt zum Beispiel dazu, dass man den Schweizer Historiker, Daniele Ganser, nicht kritisch nennt. Auf Wikipedia schreibt man (wer eigentlich?): "…Er verbreitet Verschwörungstheorien…." Von März 2019 - September 2022 hatte Wikipedia 4,7 Milliarden Visits. Das Nettovermögen liegt bei 239 Millionen Dollar. Ein Royce für kleine morbide Oshos. Die deutsche Justiz blickt nicht mehr durch. Deutsche Politiker haben den Überblick schon längst verloren: "Deutschland ist stark und reich." Deutschland will den Tod umgehen. Die politischen Sprachblasen platzen stündlich und täglich.

Aktivismus

Ich halte von Aktivismus überhaupt nichts! Ich halte deshalb nichts davon, weil ich die perfide Produktionsstätte seit meiner Kindheit beobachte. Das Wort Gesetzgeber ist bereits ein Katalysator für Aktivismus. Mit Demokratie hat das nichts am Hut. Damit wird nur ein öffentlich-rechtlicher Club eröffnet, den Gesetznehmer bezahlen müssen. Wenn also einst ein öffentlich-rechtlicher Club urteilte, dass Frauen in kurzen Röcken Vergewaltigungen in Kauf nehmen müssen, forcieren oder provozieren, dann ist es tatsächlich so, dass die öffentlich-rechtliche Perfidie den Aktivismus von Frauen herausforderte; um ihnen die Geschäftsfähigkeit absprechen zu können. Ich bin glücklich, dass ich in meinem Beruf keine Scheidungsurteile aus den 1960er und 1970er Jahren mehr lesen muss. Es war geradezu widerwärtig, wie sich der Gesetzgeber in intimste Bereiche einer Familie schmierte. Klar ist, dass der sogenannte demokratische Gesetzgeber Frauen in den Aktivismus treiben wollte, um sie zu armseligen Irren erklären zu können. Es steht völlig außer Frage, nur für jene Menschen, die einen gesunden Bildungshorizont besitzen, dass man vor allem in meinem Beruf das Postgeheimnis zu wahren hat. Für die besonders Begriffsstutzigen des Landes musste man einen Datenschützer installieren. In diesen Tagen bekam ich Post von einem Gesetzgeber: Wenn ich einem öffentlich-rechtlichen Club schreibe, dann muss ich damit rechnen, dass dieser Club meine Post weiterleitet. Nun soll mich die Perfidie jenes Urteils in den Aktivismus treiben. Der Gesetzgeber hofft, dass ich mich vielleicht an Fußböden klebe. Es ist eine fast schon pervertierte Lust an der Verurteilung, die sich auch an Frau Künast austobte. Wenn sie Facebook aufsucht, dann muss sie in Kauf nehmen, dass man sie Schlampe und Sondermüll nennt. Sie provoziert es ja förmlich. Sie hat sich genauso albern, wie jene Frauen, die mit ihren kurzen Röcken eine Vergewaltigung überhaupt in Gang bringen. Die Perfidie möchte Renate Künast in den blinden Aktivismus treiben. Dafür allerdings ist sie viel zu gebildet! Engagierte Menschen, die für ihre Sache kämpfen, finde ich toll. Streikende Ärzte entlarven die Perfidie, halten der asozialen Gesellschaft den grauenvollsten Spiegel vor. Klimaschützer haben sich sichtbar von der Perfidie in einen Aktivismus treiben lassen. Sie sind jung, rein und unverletzt. Sie alle kommen aus Geldhäusern. Kein Mensch, der Kunst versteht, zerstört Kunst. Kein Basquiat beschmierte einen Warhol. Kein Maurer warf je Farbbeutel an Häuser. Klimaaktivisten bestellen ihre Kekse im Internet. Sie lassen sich beliefern und sie lassen sich bedienen. Sie selbst zerstören die Natur. Dieses Dilemma macht sie unberechenbar. Die Perfidie der Gesetzgebung möchte es - auf eine perverse Art und Weise. Iris Sayram ist eine Frau, die tatsächlich verändern kann. Sie ist Journalistin und sie hat ihr Buch geschrieben. "Für euch" gehört nun zu den wirklich wichtigen Büchern! Ich bin sehr froh, dass Frau Sayram Journalistin ist.

Verstrickungen

Trauernde und also traumatisierte Menschen sollten sich in eine Gesellschaft begeben, die frei von Verstrickung ist. Eine Gesellschaftsform sollte generell klar sein - wie ein See. Eine renommierte berliner Rechtsanwältin, eine Koryphäe, also eine klare Volljuristin, die einem Spezialgebiet treu blieb und bleibt, ruft in einer städtischen Klinik Berlins an, weil sie vom Tod eines betreuten Mandanten erfahren hatte. In der Klinik kann man der Juristin nicht sagen wo der Verstorbene untergebracht wurde. Man nennt ihr den Namen eines Bestatters, an den sie sich wenden soll. Die Juristin ist nicht akut traumatisiert. Sie bleibt jene messerscharfe Koryphäe; und die Auskünfte gefallen der Volljuristin überhaupt nicht. Sie lässt sich nicht verstricken! Wenn meine Oma Geschichten hörte, die vom Scheitern handelten, schlussfolgerte sie stets: "Schuster, bleib bei Deinen Leisten." Alfons Schuhbeck zum Beispiel hat gesagt, dass er sich fürchtet vor einer Haftstrafe. So schreibt es die Süddeutsche Zeitung. Ein Koch zu sein war nicht und nie genug. Ein Mann mit Schürze in der Küche. Was soll aus dem schon werden. Er hat sich von den Falschen treiben lassen; und so wurde er falsch. Ihm reichte nicht ein Rechtsanwalt. Bei dem Koch musste der Staatsanwalt auftauchen. Sogar die Süddeutsche Zeitung schreibt über den Fall eines hochdekorierten Mannes. Am Ende ist er wieder nur der Koch. Einer, der offenkundig keinen Geschmackssinn hat. Niemand trauert seinen Kochkünsten nach. Ist das nicht unfreiwillig komisch. Die 1. Klasse weint um sich selbst, weil sie ihm die Dekoration abnehmen muss - dem Koch, dem hochdekorierten Mann. Die Bussi Bussi-Gesellschaft hat sich geirrt. Das ist so traurig. Die Pizza aus der Pappe tut es vorerst auch. Die eigene Küche bleibt unbedingt kalt. Schließlich könnte man dem Küchenbauer, also dem Innendesigner die Hochdeko des Kochs umhängen?! Sollte Herr Schuhbeck tatsächlich ins Gefängnis müssen, dann sollte er die Küche in eine Gourmetküche verwandeln. Er sollte unbedingt die Gestrauchelten bekochen. Die werden seine Kochkünste ganz sicher ehren und nie vergessen. In den letzten Tagen verkündete die Handwerkskammer, die nun endlich mal wach geworden ist, dass sie neue Gesichter sucht, neue Geschichten. Ich selbst habe eine Bewerbung geschickt. Ich schrieb der Handwerkskammer, dass ich seriöses Handwerk aus kriminellen Energien und kriminellen Strukturen holen möchte. Es muss zurück auf das Podest der Weltmeisterschaft! Handwerk braucht weder fremde Dekoration noch fremde Diffamierungen. Es muss selbst den falschen Verlockungen und vielfältigsten kriminellen Verstrickungen das "Handwerk" legen. Handwerk ist heute ein politisch konstruierter Fallstrick. Es wird hochdekoriert und gleichermaßen zum Schweigen gebracht. Herr Schuhbeck selbst hätte, an der Spitze seiner Karriere, den Löffel in die Suppe hauen können. Er hat geschwiegen, er hat bedient, er hat sich dekorieren lassen. Ein Lebenswerk hat er offenkundig nie vollzogen, weil er nicht aufpasst! Nicht der Koch stirbt. Nicht seine Kochkunst stirbt. Die Hülle wird zu Grabe getragen. Das Lebenswerk löst sich aus der Verstrickung.