Der Tod wurde politisiert

Der Tod ist ein friedlicher Geselle. Er ist einfach da, Bedingung für das Leben. Er kommt möglichst an einem Lebensende. Mich holte er noch nicht. Ich kann also sagen, er ist noch mein Freund. Viele "Politiker" waren so dumm, den Tod zu provozieren, um sich dann als Größe fühlen zu können. Als Kanzlerin in Deutschland würde ich alle politischen und wirtschaftlichen Beziehungen mit Kanada abbrechen. Dort ist die aktive Sterbehilfe gesetzlich erlaubt. Kanadier sind also vom Suizid fasziniert. Wenn sie alt, alkoholkrank, psychisch gestört, krank sind, kann man ihnen die Rasierklingen und die Gifte auf den Tisch stellen. Man kann sie aktiv für den Suizid umwerben. Derartige Ideologien würde ich von meiner Bevölkerung fernhalten. Nun leben wir in Deutschland seit langer Zeit ohne gute Politik. Ist es nicht ein Hohn, dass das Bundesverfassungsgericht am 26.2.2020 ein Urteil dazu sprach: "Das allgemeine Persönlichkeitsrecht (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG) umfasst als Ausdruck persönlicher Autonomie ein Recht auf selbstbestimmtes SterbenDas Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung (aktiv) ist am Maßstab strikter Verhältnismäßigkeit zu messen." Der franz. Philosoph Edgar Morin würde sagen, dass das deutsche Gericht nicht das Ganze versteht; und so nicht die Teile versteht. Es versteht die Teile nicht; und so kann es das Ganze nicht verstehen. Nur 11 Tage später tobte die schlimmste Pandemie, die die Welt je gesehen hatte. Das Grundrecht auf Suizid war zementiert, war unantastbar! Verschwörungstheoretiker mussten auf den Plan kommen. Sie mussten sagen, dass Frau von der Leyen giftige Impfstoffe auf Nachttische stellte. Herr Spahn kaufte Masken. Er kauft heute auch Kinder. Mit viel Geld animiert er weniger betuchte Amerikanerinnen und nimmt ihnen das geborene Leben ab. Seine Familie steht über dem Gesetz. Diese Zustände werden sichtbar, wenn man den friedlichen Tod provoziert. Er lässt einen großen und mächtigen Richter allein auf einem Stuhl sitzen, dem keiner mehr folgt. Die Menschen gehen angewidert, skeptisch, irritiert. Der provozierte Tod sorgt dafür, dass Menschen so einen Richter nicht mehr kennen wollen. Auch Kanada wirbt um Einwanderer. Was sollte ich in einem faschistischen Land, das Euthanasie befördert? Faschismus ist die obsessive Beschäftigung mit dem Niedergang, Demütigung oder Opferrolle einer Gemeinschaft, die Reinheit kultivieren möchte. Die Alten, die Kranken, die Alkoholiker, die Alkoholikerinnen, die psychisch Kranken kosten nur Geld und Nerven. Das Leben der Kinder mit Down Syndrom wird bereits im Mutterleib erstickt. Die innere Säuberung, die politische Säuberung soll traditionelle Eliten hervorbringen, die dann allein auf Richterstühlen sitzen. Nassim Nicholas Taleb schrieb über einen schwarzen Schwan, über die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse. Wenn man nun den Tod provoziert, wenn man das Recht auf Suizid aus dem Grundgesetz herleitet, also den Tod provoziert, das politische Recht auf politisches Leben und Leben gleichermaßen einschränkt, dann macht der Tod blinde sehend: "Schaut Euch diese Politiker an. Sie reden über faschistoiden Pragmatismus und sie wissen nicht, was Leben bedeutet. Schaut Euch die Medien an. Sie wollen demokratisch sein und Ihr sollt Euren Namen in Datenbanken tippen, um lustig nebenbei zu schauen, ob Ur-Opi ein Nazi war." Hat sich die Star-Philosophin, Carolin Emcke, dazu geäußert? Sie kommt nicht so gerne nach Deutschland zurück, wenn sie in Kriegsgebieten war. Nach Berlin kommt sie gerne zurück, wie alle Inseldenker.