Mach doch hier einen Zaun hin

Seit 2015 befindet sich mein Bestattungsinstitut am Am Lokdepot 2. Zu diesem Geschäft gehört eine Terrasse. Ruhe, Frieden, Trauer, Bestattung. Ich habe mich für diese Räume entschieden, weil sie eben nicht marktschreierisch direkt an der Straße liegen. Die Terrasse ist offen zur Eingangstreppe. Erkennbar daneben befindet sich ein Café. Direkt gegenüber befindet sich ein sensationeller Spielplatz. Schön. Ich wundere mich darüber, dass sich Menschen über Donald Trump aufregen, denn einen Satz höre ich seit 2015 immer. Menschen, die ihre Kinder, ihre Kinderwagen und ihre Fahrräder auf meiner Terrasse parken wollen, sagen: "Mach doch hier einen Zaun hin." Kürzlich klingelten Kunden an meiner Tür. Zwei staunende Kinder mit Eistüten umrahmten sie. Aus Erfahrung weiß jeder Mensch, dass staunende Kinder die Koordinaten verlieren.Während ich meine Gäste begrüßte, patschte hinter ihnen eine Blaubeerkugel auf den Boden. Die, die ganz locker das Eis aufräumte, war ich. Einige Tage später schob eine Mutter ihren Kinderwagen über meine Terrasse, "weil mein Kind sonst nicht schlafen kann". Ich bat sie, ihr Kind nicht auf meiner Terrasse zu parken. "Ist das so schlimm? Ich denke, Sie sind eine offene Bestatterin. Sie können doch hier einen Zaun hinmachen." Ich kalkulierte ein, dass jene Mutter noch nicht so lange in Berlin lebt. Entspannt und offen sind Architekten, die offen bauen. Sie halten ganz entspannt die Rechte an einem Bauwerk. Wie gut, dass nicht jeder überall einen Zaun aufstellen kann. Ganz Berlin wäre ein Getto. Entspannt und vor allem offen wären Menschen, die das erkennen können. Meine Kunden sollen zudem möglichst nicht über einen Zaun springen müssen; und entspannte Künstler würde ich mit einem Zaun verschrecken: "Die Bestatterin ist so abgeschottet, dass wir nicht erwünscht sind." Warum sehe ich am Kollwitzplatz keine einzige uralte Dame? Weil sie ignoriert und verdrängt wurde. Selbst wenn sich Menschen auf meine Terrasse verirren, könnten sie freundlich grüßen, freundlich fragen, sich freundlich entschuldigen. Ein fehlender Zaun sorgt für Missmut, Unglück, Humorlosigkeit, Lethargie und Fantasielosigkeit. Eine freie, harmonische und ruhige Terrasse schürt die Lust an der Expansion. Mehr leider nicht. Logischerweise empörten sich jene Protagonisten, säßen Obdachlose, Junkies und oder Shishaisten auf meiner Terrasse, die Blaubeereis in einen unbefugt abgestellten Kinderwagen tropfen ließen. Das wäre Sachbeschädigung. Die uralte Dame am Kollwitzplatz war das Problem! Und so bin ich, auf meiner Terrasse, ein Problem. Die Expansion funktioniert nur nicht. Auffällig sind die Fakenews nach Blaubeereispannen: "Das waren doch keine Kunden von Frau Marschner. Das waren doch Freunde! Trauernde sehen anders aus!" Mach doch hier einen Zaun hin… Das ist die Bankrotterklärung einer demokratischen Gesellschaft, die gezüchtigt, ausgesperrt und begrenzt werden möchte. Die Perfidie lenkt meinen Missmut auf die eigenen Kinder: "Sie mag keine Kinder!" Kinder haben bisher allerdings noch keinen Zaun eingefordert.

Heute war die Kripo bei mir!

Der Titel wird gewisse Protagonisten in eine trainiert reflexhafte Häme getrieben haben. Heute besuchten mich Studenten der HWR -Fachbereich 5 - Polizei und Sicherheitsmanagement. Ich freute mich ungemein darauf und darüber, denn es war nach 25 Jahren das erste Mal, dass Ausbilder der Polizei Berlin den professionellen Austausch mit mir suchten. Die Polizei sichert nicht nur Tatorte. Sie müssen Familien auch die Nachricht über einen Todesfall übermitteln. Das ist ungemein schwer! Da Bestatter die nachfolgende Arbeit mit den Familien übernehmen, lag ein Dialog auf der Hand. Prima junge Männer und junge Frauen besuchten mein Geschäft mit einer Polizeipsychologin. Die Multikultur scheint bei der Polizei eine gelebte Kultur. Ich habe den Studenten zunächst vermittelt, dass die Polizei in Berlin äußerst freundlich ist und im europäischen Vergleich auf Platz 1 steht. Ich kann es beurteilen, weil ich die Polizei in Europa bei den Prides beobachtet habe und weil ich in Berlin den beruflichen Kontakt pflege. Privat wurde ich noch nie von der Berliner Polizei schikaniert. Noch nie hat mich ein Polizist auf der Straße subtil abgewertet. Noch nie hatte ich das Gefühl, dass Kontrollen ausarten, in die Länge gezogen werden, mich demütigen sollen. Die Männer und Frauen der Polizei sind eben auch Teil der Basis. Insofern war die Politik von Herrn Wowereit mehr als fragwürdig. Der sinnfrei linke Slogan: "Scheiß Bullen!", meinte im Grunde stets: "Scheiß Basis." Die Diffamierungen erlebe ich auf weitaus höheren Ebenen und das ist das gefährliche an der momentanen Politik in Berlin. Herr Gysi (Die Linke) redete zum Beispiel darüber, dass Wohnraum vergemeinschaftet werden muss. Er hat bis heute nicht gemerkt, dass Herr Wowereit Wohnraum vergemeinschaftet hatte. Herr Gysi wäre links, sagte er: "Wir müssen weite Teile des Beamtenstaates vergemeinschaften und zu einer direkten Demokratie finden." Deckel, das sollte die linke Frau Lompscher wissen, sind hysterische Aktionen, die Macht demonstrieren sollen. Frauen rüsten Emanzipation gerne mit Machtinstrumenten aus. Damit zerstören sie Errungenschaften intelligenter Männer und Frauen. Schuld an der Berliner Verfilzung sind natürlich auch jene Menschen, die über Jahre lauthals verkünden mussten, dass ihnen im Grunde alles egal ist. Schuld sind vor allem Politikerinnen, die Emanzipation in öffentlichen Ämtern missbrauchen, um ein noch schlimmeres Patriachat aufzubauen. Eine Politikerin der Grünen twittert zum Mietdeckel: "Und jetzt geht es richtig los!" Hetze beginnt, wenn der Inhalt fehlt. Das ist also das Gegenteil von Politik. Was geht wohin los? Vielleicht sollten Bürger Berlins ihre Stadt selbst verwalten. Bei der Polizei Berlin habe ich keine Sorge, dass Narzissmus gefördert und obendrauf gefeiert wird. Ich hatte heute den Eindruck, dass sich die Polizei Berlin entstaubt hat, dass sie sich emanzipiert hat - aus sich selbst heraus. Sie hat es verstanden. Es war ein schöner Tag, mit pfiffigen und wachen Studenten und Studentinnen.

Haushalt

Der Haushalt für Berlin wurde verabschiedet. Wer 3300 Seiten verfasst kann nicht auf den Punkt kommen. Keine Kunst. Keine Kultur. Keine Sanierung der Berliner Friedhöfe. Keine Denkmalpflege. Keine paradisisch idyllisch grünen Vorzeigebezirke mit allen Finessen der Natur. Kein little Suncity für alte Menschen. Keine Infrastruktur für Rollstuhlfahrer. Keine kostenfreie medizinische Versorgung. Kein Waffenverbot. Bei den BVG Karten musste ich laut lachen. Städtische Mitarbeiter hatten einst fast kostenlose Wohnungen. Berlin soll eine Minusstadt werden, in der Minusmenschen trainiert werden; jene Menschen, die Zusammenhänge entkoppeln, nicht erkennen können. Frau Lompscher (Die LINKE) setzt den Mietdeckel durch. Wortschöpfung hat nach unten kein Ende. Mietdeckel erinnert an Bierdeckel, also an Stammtisch. Beamte arbeiten, allerdings nicht zusammen. Das Finanzamt Berlin scheint der Politikerin nicht vertraut zu sein? Mitarbeiter jener Behörde fragen nämlich jeden Wohnungseigentümer/Vermieter regelmäßig nach seinen Gewinnabsichten. Das Finanzamt wird in Zukunft das Minus belohnen müssen. So untergräbt ein politischer Bereich die Autorität eines anderen politischen Bereichs. Hauptstadtpolitiker schießen sich Eigentore. Heute verlegte ich einen Friedhofstermin. Die Mitarbieterin eines städtischen Friedhofes sagte: "Man kann auch die Arschbacken zusammenkneifen und gleich richtig planen." So reden Bildungsbürger in einer Metropole, die auch das analoge Zeitalter verpasst haben. Transparenz heißt nicht, dass ich Missstände verschweigen muss.

Gegen die Wand

Trauernde hätten allen Grund, Teller an Wände zu werfen. Sie haben ein Bonusjahr, das Trauerjahr. Sie könnten Teller an die Wände der Finanzämter werfen, der Rentenkassen, der Versicherungen, der Notare, der Anwälte, der Pensionskassen. Tausende Protagonisten sitzen auf ihren Stühlen und sagen auf: "Wir brauchen die Sterbeurkunde. Das kann doch nicht sein, dass die Bearbeitung 2-6 Wochen dauert." Sie alle ändern rein gar nichts. Sie alle bestellen ihren Arbeitsplatz nicht einmal mehr. Sie alle haben keine guten Wünsche für Trauernde. Das nenne ich geschäftsunfähig. Denn 10-jährige Entrüstung ist peinlich. Schwangere werfen sicher auch oft mit Gegenständen. Sie fluchen, schreien, weinen, drohen, treten Hebammen. Sie sammeln Ultraschallbilder - viele sogar. "Hier ist die Hand!" Sie wirken gereizt, wenn keine Bestätigung kommt. "Nicht hier. Hier ist die Hand; und da ist die Nase." Schwangere Frauen sehen Wesen, die es noch nicht gibt. Ihre eigensinnige Nahrungszufuhr ist definitiv ansteckend. Werdende Väter sehen weit und breit kein Kind; und doch werden sie co-schwanger. 9 Monate müssen alle Beteiligten einen Unsichtbaren feiern: "Wird es ein Mädchen - oder ein Junge - oder soll es eine Überraschung werden?" Propperen Eltern müsste man, ginge es nach Vernunft und Logik, die Ausstattung eines alten Menschen schenken. Die Erfahrung hat gezeigt, dass Unsichtbare permanent wachsende Sichtbare werden. Deutschland lässt die Entwicklungsprozesse aus. Das Urteil gegen den Ku-Damm-Raser ist unverständlich. Er fuhr auch ohne Tacho und ohne Bremsen. Das Internet bedient nur noch orientierungslose Erwachsene. Eine Faktengesellschaft braucht keine Rasseln, Spieluhren, Bärchen, Strampler, Käppchen und Jäckchen? Alles Quatsch. Sie braucht, und das ist sicher, Klebebücher für Ultraschallbilder. Sie wären der faktische Beweis für Wissen. Die Mainzelmännchen des ZDF waren kein Beweis. Schwangere und Co-Schwangere wissen. Sie wissen um das Wunder der 'Auferstehung'. Nach Aussagen vieler intelligenter Kinder nennt man die Zeit vor der Geburt Tod. "Als ich noch tot war…" Eltern rufen einen Unsichtbaren. Ich rufe Dich bei Deinem Namen. Eltern wissen etwas. Einige Richterinnen in dieser Stadt würden sicher die Geschäftsfähigkeit von Eltern anzweifeln wollen. Die eigene Erfahrung bringt das Wissen. Die Entwicklungsprozesse bringen Wissen. Die Brust der Frau ist plötzlich kein sekundäres Geschlechtsmerkmal. Die Natur hat der Brust tatsächlich einen Sinn übertragen. Das muss für all die Geschäftsfähigen bedrückend, verstörend, gar gespentisch sein. Proppere Eltern sind ein guter Ausgleich für die als Wärme verkaufte Kälte in Deutschland. "Wir sind so reich!", sagen jene, die dieses Land im Grunde an die Wand fahren wollen. Richter befeuern Beschlüsse völlig sachunkundiger Eigentümer und sie merken nicht einmal mehr, dass sie Mietern in die Magengrube treten. Sie sind so reich. Das Finanzamt Frankfurt wunderte sich über die "Angestellte" einer tunesichen Airline, die ein Haus kaufte - 500.000 Euro bar zahlte. "Ja! Wir wunderten uns in der Tat." Ein tunesicher Fall von Korruption und Geldwäsche wird in Deutschland nicht weiterverfolgt. Machthaber zwingen einer Airline eine Mitarbeiterin auf, die Bargeld nach Deutschland transportiert. Wer 500 000 Euro transportiert, hat doch sicher noch 50.000 Euro dabei, damit sich Finanzbeamte "nur wundern". Schließlich wurden in Frankfurt auch jene Prüfer von Politikern gestoppt, die einst Banken im Visier hatten. Im Geldrausch stellt Journalismus keine Fragen mehr? >>Lasst uns unregierbar werden.<< Der gesprayte Spruch eines typischen "Linksautonomen" aus reichem Hause, der ohne Plan gegen die Wand fahren will. Ein Agnostiker, der nur über Religionen plappern kann und doch nur "Papas" Diener bleibt, weil der, reich und unregierbar, sein Geld günstig parken lässt. Unregierbare haben Rechte und Linke schon vor langer Zeit überwunden. Korruption, Krieg und Terror feuern die Börsen an. Die Unsichtbaren drehen sich in ihren Gräbern herum. Ich weiß es, weil ich ganz einfach Erfahrungen gemacht habe.

Mitten im Leben....

Die Moderatorin, Charlotte Roche erzählte erstmals im Jahr 2011 über den Tod ihrer 3 Brüder. Die Mutter und ihre Söhne fuhren mit dem Auto zur Hochzeit von Frau Roche. Sie fuhren mit dem Auto, weil sie das üppig voluminöse Hochzeitskleid transportierten. Charlotte Roche stieg aus dem Flugzeug und dann kam der Anruf….ein schlagartiger Anruf. Etwa sieben Jahre später moderiert sie die Sendung >>Talk im Wald bei Charlotte Roche<<. Tim Wiese sagt am Anfang der Sendung, dass er ein wenig über Charlotte Roche gelesen habe. Er findet es krass, was da mit ihren Brüdern passiert ist. Und dann macht Charlotte Roche, was fast alle Unterhalter machen. Sie modeliert ihr Trauma in eine heitere Ebene. Sie sagt: "Das ist aber jetzt der Downer für Euch - so vor dem Essen." Sie umreißt recht kurz die Geschichte. "Versteck', Du Narr, Dein blutend Herz in Eis und Hohn!" Der in der Heimat Gebliebene warnt den Heimatlosen vor dem heranziehenden Winter, da er die Heimat verlassen hat, die ihm keinen Schutz mehr bieten kann. Der Heimatlose ist den Gefahren vollkommen ausgesetzt. Nietzsches Problem mit den Deutschen als Problem mit sich selbst. Menschen, die andere Menschen downen, werden gemieden, verstoßen. Menschen befürchten es instinktiv; und das ist ein merkwürdiges Phänomen in dieser Gesellschaftsform. Der Trauernde wird so mächtig, dass das Trauma ansteckend sein könnte? Downer! Die eigene Perspektive, von oben nach unten, die es nicht gibt, wird eingenommen. Die Gäste von Charlotte Roche sind völlig entspannt. Die Location ist die Natur. Charlotte Roche weiß, wann sie lächeln muss, wie annekdotisch ihre Geschichte klingen muss, um nicht langweilig zu wirken.

Die Erde braucht uns nicht

Noch nie waren Menschen um mich herum so durch Masse übersättigt. Sie wirken schwer und gelähmt. Ihnen fehlt der Antrieb für Veränderung. Sie wirken müde. Nichts scheint Menschen zu bewegen. Sie tragen Berge an Informationen herum. Niemand möchte Informationen eines anderen Menschen übernehmen. Gespräche werden logischerweise kürzer. Unterhaltungen - zuhören und verstehen - sind nicht angesagt. Wettbewerb und Nachhaltigkeit passen also nicht zusammen. Nachhaltigkeit meint nicht Verzicht. Nachhaltigkeit meint Qualität. Ein kleiner afrikanischer Junge trägt ein bedrucktes Kapuzenshirt für ein schwedisches Modehaus: >>Coolest Monkey in the Jungle.<< Ein kleiner Junge löst Unruhen in Südafrika aus. Die Aktie fällt. Die Wettbewerbsgesellschaft kauft nun Aktien und die Produkte, die Umsatz machen. Wenn die Produkte retouniert werden, werden sie verbrannt. Schließlich sagt auch die Mutter des kleinen Jungen: "…get over it." Der arme Konzernchef aus Schweden… Sein Papa musste viele Aktien kaufen, weil sein Sohn nur einen Vorsteuergewinn von 1,2 Milliarden Kronen machte. Das Handelsblatt berichtet sofort und quasi von einem Weltuntergang. Für die Sorgen eines schwedischen Modehauses interessieren sich Menschen in Deutschland nicht, weil Menschen per se jede Form von Masse ablehnen. Das Leben des kleinen Jungen interessiert sie. Das meint Nachhaltigkeit. Deutschland war nie das Land der Aktien - weil Deutschland für Qualität stand, also nicht für die heiße Nadel, also für Nachhaltigkeit. Friedrich Merz (BlackRock), auch gerne Politiker genannt, ist für eine neue Kultur des Sparens. Nachhaltigkeit ist kein Sparverein, Herr Merz. Nachhaltigkeit erkennt, dass die junge Diana Kinnert bereits heute intelligenter als Frau Merkel ist. Deutsche brauchen keine Sparvereine. Sie wollen Gebildete, Gelehrte, Weise, Forscher, Erfinder, Denkwerker, Handwerker, also leichte Menschen, die Spaß bringen; und damit auch Steuereinnahmen. Kein Mensch in Deutschland interessiert sich dafür, welchen Platz Deutschland im globalen Wettbewerb belegt. Das Ende des Wettbewerbs ist der Anfang der Nachhaltigkeit! Wettbewerber verschweigen heute konsequent die soziale Marktwirtschaft, die junge Menschen und Menschen aus der ehemaligen DDR nicht (er)lebten. Der Kapitalismus und der Sozialismus werden in den Wettbewerb geschickt. Mit welchem Ziel? Keine Umfrage belegte je, dass Menschen mehr Aktien wollen, mehr Kleidungsstücke, mehr Autos, mehr Zeug, mehr Sozialismus, mehr Marx, mehr Kapitalismus. Sie belegen das ganze Gegenteil. Menschen in Deutschland wollen eine gesunde Familie. Sie wollen IHR Geld verdienen. Sie wollen sich einen Urlaub leisten können. Sie gönnen ihren Kindern sogar eine gute und fundierte Bildung - wie die Eltern von Frau Kinnert. Kein Mensch in Deutschland will das Geld der Reichen! Wahnsinnige und reiche Wettbewerber sorgen für die Klimakatastrophe. Der Kalte Krieg sorgte für die Klimakatastrophe. Al Gore und Boris Jelzin hatten das verstanden. Bush und Putin verstanden das nicht. Das ewige Eis schmilzt und der Meeresspiegel steigt? Das ist zu hoch und zu komplex für die Weltherrschaft. Mit der Nachhaltigkeit schmilzt BlackRock. Das Bargeld kehrt zu den Geldverdienern zurück. Die schlechten Verwalter des Geldes schmilzen. Die Steuern sinken. Die Löhne steigen. Der Tod schmilzt. Die Masse verschwindet. Das Leben kommt zurück. Diese "Katastrophe" übertrifft für Wettbewerber sogar die Klimakatastrophe. Ungebildete Politiker gehen in einen Wettbewerb. Sie brüsten sich, wie ahnungslose Börsianer, die eine Aktie halten. Qualität spricht für sich; und deshalb braucht uns die Erde nicht.

Trauernde und Politik

Das Ergebnis äußerst schlechter Politik ist die Umgangssprache mit Hinterbliebenen. Heute war eine Kundin auf einem städtischen Friedhof Berlins. Sie musste für ihre Mutter, eine Dame aus Frankreich, ein Grab aussuchen. "Hier hat aber noch nich' die Bestatterin angerufen. Die Bestatterin muss doch anrufen." Kein Intro. Kein Führungsstil. Keine Beileidsbekundung. Meine Kundin weinte. Die Mitarbeiterin schwieg, fand keine Worte, kein Taschentuch, keine Haltung. Eine Frau, die einen sinnfreien Text aufsagt, die keine nuancierten Töne produzieren kann, die kein Timbre hat, versucht nicht, ihre Defizite zu verbergen. Die Verwalterin, Angestellte eines extrem teuren Apparates, muss ihr Vorbild sein, andernfalls wäre dieses Gespräch anders verlaufen. Ich muss das schreiben, denn wann immer die FDP sagt, dass der Apparat verschlankt werden muss, sinken die Werte der Partei auf 5%. Die SPD versucht es jetzt auch mit einem Trio an der Spitze. Im Radio höre ich, dass Rihanna die reichste Frau der Welt ist. Monotone Fehltöne erinnern an eine Kanzlerin, der ich nicht mehr zuhören kann. Sie LANGWEILT mich zu Tode. Ihre Restriktion reduzierte stets Zufuhr von Energie. Ich bin froh, dass meine Nachfolgergenerationen ungehorsam sind, weil sie leben wollen. Sie treten nur verstaubte Türen ein und lüften den Muff und den Mief. In Spanien heben schrecklich ungepflegte Menschen ihren rechten Arm. Sie "trauern" am Grab von Franco. Ein Richter, der Franco umbetten lassen wollte, wurde von seinem Apparat suspendiert. Die einzige Antwort auf die Rechten in Europa sind die Grünen, wenn sie tatsächlich grün sind, also jenseitig von Joschka Fischer agieren; und die FDP. Europa wird ein grünes "Hotel", das Steuerfreiheiten genießen muss, denn Menschen in Europa finanzieren 2 Apparate - einen nationalen Apparat und einen europäischen Apparat. Journalisten selbst tragen Frau Kramp-Karrenbauer zu Grabe. Sie verbrennen ihren Namen. Die Beschreibung AKK ist an Dummheit nicht zu toppen. Trump insistiert. Er ist der wahre Leader für die Medien. Frau Schwesig wird die SPD ganz sicher nicht zum Leben erwecken, weil sie es nicht kann. Sie ist die Lösung jener Heuchler, die den Rechten stets in den Sattel halfen. Aydan Özo─čuz hätte die SPD zum Leben erwecken können. Sie wurde im geteilten Deutschland geboren. Sie stammt aus dem Bildungsbürgertum. Ihr Selbstbewusstsein ist nicht gespielt. Ihre Erfahrungen sammelte sie als Kind auch auf der Straße. Sie versteht die Probleme, die durch die Teilung Deutschlands entstanden sind, extrem gut. Sie ist in der politischen Landschaft DIE Europäerin. Ich unterstelle, dass sie Präsident Erdogan zum Wandel seines Landes inspiriert hätte. Die EU ohne die Türkei ist logischerweise nicht stimmig. Dümmliche Ziegenreime, gefördert in der öffentlich rechtlichen Anstalt, brachte die AfD gut nach vorne. Das erinnert mich an eine andere Hinterbliebene, die vor knapp 1 Jahr ihren Mann bestatten musste; beide politisch. Sie sagte: "Ich gehe in den Untergrund, wenn die Rechten aufpoppen!" Trauernde trauern also nicht nur. Sie werden aus dem Apparat heraus verletzt; und sie müssen sich über ferne Apparate Gedanken machen, weil Politik kostenintensiv versagt. Nicht ein Philosoph/Journalist kam bisher auf die verbindende Frage: "Wie hasszerfressen müssen Weltmächte sein, die uns, sogar über unsere Kinder, abhören, also bespitzeln?"

Totgesagte leben länger

Meine momentan liebste Firma - made in Germany - ist die Firma Leica. Konsequent Anteilseigner der eigenen Firma. Konsequent hochwertig. Stilsicher und charmant, denn es gibt Sticker, um das Label abzudecken. Schon in meiner Kindheit hörte ich den Namen Leica. Mit diesem Namen schienen Menschen aufzublicken. Selbst Journalisten blickten auf. Wir, startende Kodak Ritsch-Ratsch-Klick-Kinder, fotografierten ferne winzige Eltern, die vor großen Kulissen posierten, in kleinen Booten saßen, sich in Parks an riesige Bronzebeine lehnten. Die Leica war ein Traum. Für manche war die Leica Realität, ein Instrument, um Kriege zu dokumentieren, wie den Vietnamkrieg. Die Berliner Ritsch-Ratsch-Klick-Familien betrachteten die Bilder von Steve Mc Queen. Er trug Tennisschuhe, Jeans und Shirts ohne Label. Er war die Erscheinung, die auffallend war. Er trug eine Tag Heuer; damals "nur" eine sehr gute Uhr für Rennfahrer. Die berühmten Bilder von Muhammad Ali sind nicht nur an einen Fotografen gekoppelt. Sie werden mit der Firma Leica verkoppelt. Eine Firma, die mit Che Guevara verkoppelt wird, hat die Hausmarke offenkundig nicht verpanscht. Heute - Generationen später - verkoppelt sich die Firma Leica mit einem Weltbürger. Ein Weltbürger sagt niemals: "Ich habe einen Migrationshintergrund!" Dieser Mann, der eine eigene Sprachform pflegt, drückt nun über seine Bilder aus: "I am a Drifter!" Seine Roots, ukrainisch-jüdisch-bahamesisch-afroamerikanisch, verwandeln die Welt. Sie tanzt, sie strebt, sie bewundert, sie singt, sie stylt. Diese Welt begehrt, weil es ihn gibt. Made in Germany verbindet sich mit ihm. Politiker und Journalisten verpennen es. Sie stürzen sich auf die Geldgeber, schreiben über völlig unwichtige Börsenvorgänge. Wahrsager und Neider dichten dem 1964 geborenen Drifter ein hohes Alter an. Umso länger wird es Lenny Kravitz geben. Er wird noch mit 90 Jahren ein Drifter sein. Die Leica wird niemals sterben, weil sie mit der Welt verbunden bleibt! Deutschland verkauft die Demontage als made in Germany. Leica und Lenny belegen das ganze Gegenteil.